22.01.2018, 13:58 Uhr

Die Rodelasse bleiben "voll auf Zug"

Trotz kleinerer Probleme stand Doppelweltmeister Wolfgang Kindl (li.) zweimal am Podest! (Foto: ÖRV)

Im Vorfeld der olympischen Spiele empfehlen sich die Rodler als Medaillenkandidaten!

Peter Penz und Georg Fischler gewannen nach Rang zwei im  Disziplinenrennen den Sprint-Bewerb in Lillehammer und feierten ihren vierten Weltcupsieg. Damit beenden die Tiroler eine fünfjährige Durststrecke – der letzte heimische Weltcupsieg im Doppelsitzer gelang Andreas und Wolfgang Linger 2013 in Winterberg.
Wolfgang Kindl, der auf der Olympiabahn von 1994 vor drei Jahren seinen ersten Weltcupsieg feierte, setzte im Herrenrennen mit Platz drei ebenfalls eine starke Marke. David Gleirscher belegte Rang sechs – damit löste der Stubaitaler das dritte Olympiaticket im Einsitzer. Im anschließenden Sprint-Weltcup der Top-15 konnte sich Wolfgang Kindl noch einmal steigern und unterstrich mit Rang zwei seine aktuelle Hochform. Damit rückt der Natterer dem im Gesamtweltcup führenden Felix Loch deutlich näher, vor dem Weltcupfinale in Sigulda beträgt der Rückstand auf den Deutschen lediglich 45 Zähler.
„Ich verliere nach wie vor am Start zu viel Zeit und muss es in der Bahn dann richten", kennt Kindl die Ursachen für kleinere Probleme. "Wenn dabei zwei Podestplatz rauskommen, muss man definitiv zufrieden sein, aber natürlich ist die Gesamtsituation nicht optimal. Ich arbeite sehr hart an der Problembehebung, ob bei der Therapie oder im Kraftraum und hoffe, dass es bis Pyeongchang besser wird.“
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