Das Geschäft mit der Behinderung

Ob ich selbst behindert bin oder nicht, spielt nur ein nebensächliche Rolle!
Was mich ein wenig ärgerlich macht, ist der öffentliche Umgang der Betroffenen!
Überall liest man Erfahrungsberichte von Behinderten mit diesem krampfhaften Versuch, die Problematik aufzuzeigen, aber dennoch selbstbewußt und stark zu klingen! So nach dem Motto: "Die Welt ist sehr "bescheiden" für mich, aber ich stehe darüber!"
Damit mich keiner falsch versteht: Es ist wichtig diese Thematik in die Öffentlichkeit zu rücken, es ist wichtig darüber zu sprechen und jeder/jede hat seine/ihre eigene Art mit seinen Schiksal umzugehen, aber alles in die Öffentlichkeit zu tragen?
Ich habe nämlich oft das Gefühl, die meisten Erfahrungsberichte sind irgendwie nicht "echt"! Der Betroffene möchte nicht nur informieren, eine Art Selbstbewältigung betreiben oder Mut machen, sondern es steckt auch marketingtechnisches Kalkül dahinter!
Das stimmt mich traurig und ärgerlich!
Ein "Handicap/Behinderung" gehört nicht vermarktet und dies ist mit Sicherheit nicht gemeint mit eine Schwäche zur Stärke zu machen!
Eine Behinderung/Handicap sollte nie ein Grund zur "Werbung" sein, weder zum Fremd-noch zum Eigenzweck (diesen "Erfahrungsberichten" merkt man sehr schnell diesen faden Beigeschmack der Vermarktung an)!

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