Christbäume in Wien kaufen: Was Sie beachten müssen

Christbäume aus dem südlichen Waldviertel bietet Karl Rausch am Südtirolerplatz an.
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  • Christbäume aus dem südlichen Waldviertel bietet Karl Rausch am Südtirolerplatz an.
  • hochgeladen von Andreas Edler

WIEN. Schon an den Baum gedacht? Heute startet in Wien der Christbaumverkauf und mit ihm kommt die Vielfalt der Bäume in die Stadt. 290 Bauern und Händler verkaufen Weihnachtsbäume aus Niederösterreich und der Steiermark. Karl Rausch aus Mühldorf im südlichen Waldviertel bietet am Südtirolerplatz seine Bäume an. Was seiner Meinung nach der wichtigste Tipp beim Baumkauf ist? "Aus Österreich sollte er kommen". Deswegen sei man bis 24. Dezember bei den Straßenverkäufern gut aufgehoben. Vorsichtig sollte man nur im Baumarkt sein – viele Bäume, die dort angeboten werden, kommen aus dem Ausland.  Preislich variiert das Angebot: Tannen mit 1 bis 2 Metern kosten je nach Qualität 28 bis 40 Euro. Blaufichten der selben Größe 12 bis 30 Euro. 

Eine Übersicht, wo die Christbaumhändler in Wien überall zu finden sind, gibt es auf www.weihnachtsbaum.at 

Um auch lange Freude an seinem Christbaum zu haben, gilt es , einige Tipps zu beachten. 

• Die Frische macht's:

Nur ein frischer Christbaum behält die Nadeln bis lange nach Weihnachten. Also: Schütteln oder über die Nadeln streichen – ein frischer Baum verliert (noch) keine Nadeln. Oder ein Stück von der Rinde abkratzen: Das Holz darunter sollte feucht sein. 

• Auf die Herkunft achten:

Österreich ist ein waldreiches Land. Warum den Christbaum importieren, wenn er vor der Haustüre wächst. In Wien sind die Christbäume aus Niederösterreich populär – die erkennt man an der blau-gelben Schleife mit der Aufschrift "Der Christbaum aus Niederösterreich". 

• Im Preiskampf: 

Pro Laufmeter muss man für eine Fichte mit 4 bis 8 Euro, für eine Blaufichte mit 10 bis 15 Euro und für eine Tanne mit 12 bis 28 Euro rechnen. Der Lieblingsbaum der Wiener ist übrigens eine 1,60 Meter große Nordmanntanne.

• Es geht ans Eingemachte:

Den Christbaum bis zum Weihnachtsfest kühl aufbewahren, das Netz dann immer nur von unten nach oben öffnen. Das Stammende vor dem Aufstellen unbedingt frisch beschneiden. Noch ein Tipp: Je kühler der Raum ist, in dem der Christbaum steht, desto länger halten die Nadeln. 

• Ein Glaserl in Ehren:

Mit Christbäumen ist es wie mit Schnittblumen: Ohne Wasser verdursten sie. Ein wassergefüllter Christbaumständer hält den Baum länger frisch. Und pro Tag "trinkt" ein Baum mit zwei Metern immerhin etwa vier Liter Wasser. 

Christbäume aus dem südlichen Waldviertel bietet Karl Rausch am Südtirolerplatz an.

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