"Nette Toilette" noch nicht ausgesessen

WIENER NEUSTADT. Ein Diskussionsvorschlag ist das Konzept "nette Toilette", das beispielsweise seit vielen Jahren in mehr als 120 Städten & Kommunen in Deutschland sehr erfolgreich praktiziert wird. Dabei stellen Gastronomen, ihre Sanitäreinrichtungen auch "Besuchern ohne Konsumationsabsicht" gratis zur Verfügung. Im Gegenzug erhalten die Gastronomen von der Stadtverwaltung eine monatliche Pauschalabgeltung Das Konzept bringt für alle Beteiligten große Vorteile. So steht den Benutzern ein ganzes „Netzwerk an Sanitäreinrichtungen in der Innenstadt“ zur Verfügung, das sie benützen können. Die teilnehmenden Betriebe präsentieren sich zudem als freundliche Lokale die man/frau auch in Zeiten ohne Not, gerne als Gast, besuchen wird. Schließlich präsentiert sich Wiener Neustadt als besucherfreundlich, indem sie ein sehr modernes, zeitgemäßes und vielfaches WC-Angebot ermöglicht. Außerdem hat die Stadt keine zusätzlichen bzw. keine unkalkulierbaren Investitions- Reinigungs- oder Wartungskosten zu tragen, da diese durch die Gastronomiebetriebe laufend erledigt werden. Für den erhöhten Betreuungs-, Reinigungs- und Wartungsaufwand würden die Gastronomen. monatlich 50 € von der Gemeinde erhalten. Das Angebot deckt zeitlich nahezu die gesamte Tageszeit ab. „All diese Vorteile haben die Gastronomen der Innenstadt dazu veranlasst, schriftlich eine Erklärung abzugeben, dass sie sich für die Umsetzung des Modells „nette Toilette“ in Wiener Neustadt aussprechen. Die Stadt erspart sich nicht nur Investitionskosten für ein vielfach abgelehntes Containerangebot von kolportierten 120.000,-- Euro, sondern auch die zu erwartenden, nicht kalkulierbaren Wartungs- Reinigungs- und vor allem Vandalismuskosten. Der Container würde auch die Drogenkonsumproblematik am Hauptplatz weiter fördern und verschärfen. Daher erwarte ich mir jetzt von der SPÖ, dass sie nun ernsthaft und aktiv dieses Lösungsangebot der Gastronomen dadurch unterstützt, dass sie dieses Angebot annimmt und durch die nötigen Maßnahmen seitens der Stadt auch umsetzt,“ betont Stadtrat Franz Piribauer.
Öffentliches Behinderten WC
Das Problem, dass viele Gastronomen keine behindertengerechten Sanitäreinrichtungen haben, lässt sich einfach dadurch lösen, indem das bestehende öffentliche WC in der Sparkassengasse/Rathaus, umgebaut, als „Öffentliches Behinderten WC“, im Rahmen des Europäischen Master Key-Systems, zur Verfügung gestellt wird. Dadurch könnten alle InhaberInnen eines „Euro Key“ dieses öffentliche WC, nutzen.
Rathaus/Weißes Rössel-WC adaptieren
Piribauer fordert aber auch weiter den zeitgemäßen Ausbaues des WC im Rathaus/Weißes Rössel (wäre auch in „Nette Toilette eingebunden). Dies auch deshalb weil die Situation am Hauptplatz, durch Veranstaltungen und durch die rege Markttätigkeit, ein leistungsfähiges Sanitärangebot erfordert.

Autor:

Bianca Werfring aus Mattersburg

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