Abschied ohne Wehmut

Horst Wallner beendet sein Berufsleben.
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LANZENKIRCHEN. "Es ist der schönste Beruf", sagt Installateur Horst Wallner, "schöner ist nur noch der Kochberuf", so der Unternehmer, der seit 45 Jahren mit Leib und Seele Installateur ist. Nach 35 Jahren Selbständigkeit reicht ihm das Arbeitsleben allerdings und er verkauft seinen Betrieb in Lanzenkirchen. "Das Schöne an meinem Beruf ist sicher, dass man dabei viel lernt", so Horst Wallner. Und Zielstrebigkeit war ihm bereits von Kindesbeinen an mitgegeben. Schon früh hat er gelernt, was es heißt zu arbeiten und hat diesen Kurs zielstrebig weiter verfolgt. Matura in der Abendschule, weiter eine Ausbildung zum Ingenieur, dann EU-Ingenieur, ein Studium, einen Diplomtrainerkurs: all das schaffte der zielbewusste Fachmann alles "nebenbei", also neben seinem Unternehmen. Seit 25 Jahren mit dabei ist Martin Scherleitner, seit 10 Jahren Wallners Tochter Ines.
Für ihn war es viele Jahre selbstverständlich von 5 Uhr Früh bis 2 Uhr nachts präsent zu sein, zu arbeiten. Immerhin reichte sein Kundenstamm von Semmering bis Wien, in St. Petersburg/Russland erhielt er Aufträge für eine Großbank, in Almaty Großprojekte für reiche Kasachen. Doch er blieb bodenständig und freut sich "wenn man zunächst einen Rohbau sieht und kurz darauf dreht man das Warmwasser auf und alles funktioniert. Diese Befriedigung ist ein Geschenk, so als würde man einer Frau den schönsten Schmuck dieser Welt schenken", schmunzelt der Unternehmer. Vor kurzem wurde er mit dem Titel "Kommerzialrat" ausgezeichnet. Der Abschied vom Berufsleben fällt ihm nicht allzu schwer, zumal er weiterhin in Expertengremien am Normungsinstitut vertreten ist, Meisterprüfungen im Burgenland und Wien abnimmt und beeideter Sachverständiger ist.
In punkto Lebensmotto hält er es mit Winston Churchill: "Es gibt Leute, die halten Unternehmer für einen räudigen Wolf, den man totschlagen müsse, andere meinen, der Unternehmer sei eine Kuh, die man ununterbrochen melken kann. Nur ganz wenige sehen in ihm das Pferd, das den Karren zieht."

Autor:

Doris Simhofer aus Wiener Neustadt

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