Brand Laaben
Wolf mitten auf der Straße gesichtet

Wolfsichtungen in Brand-Laaben und dem Pilachtal geben Rätsel auf.
  • Wolfsichtungen in Brand-Laaben und dem Pilachtal geben Rätsel auf.
  • Foto: pixabay.com/photos/christels(Symbolbild)
  • hochgeladen von Karin Kerzner

Erstaunt war eine Autofahrerin des Nächtens, als sie einen Wolf auf offener Straße in Wöllersdorf, in der Gemeinde Brand Laaben erblickte. 

BRAND LAABEN. Mitten in der Nacht stand plötzlich ein Wolf auf der Straße in Wöllersdorf bei Brand-Laaben. Die Lenkerin fotografierte das Tier um der Sache nachzugehen. Auch im Pielachtal bestätigte sich das Auftauchen eines Wolfes. Hermann Katzensteiner, Bürgermeister von Brand Laaben, sowie Hegeringleiter des oberen Pielachtals Herbert Gansch, haben die Landwirte informiert, dass diese vermehrt auf ihre Weidetiere Acht geben sollen.
Ob man auf weitere Wölfe in er Region schließen kann oder ob es sich um ein und den selben Wolf handelt, haben die Bezirksblätter beim Bezirksjägermeister und Hegeringleiter Johannes Schiesser nachgefragt:

"Momentan lässt sich weder sagen, ob es sich bei den Sichtungen um denselben Wolf handelt, noch wie viele Stück es sind, da die Ergebnisse der genetischen Tests noch nicht vorliegen. Anhand der Bilder kann dies nicht zweifelsfrei festgestellt werden. Wahrscheinlich handelt es sich um jüngere Tiere, die beim Wolf auf der Suche nach einem Revier oft über weite Strecken ziehen und somit möglicherweise auch wieder weiterziehen. Dies wird sich erst in einigen Wochen und Monaten zeigen, da Wölfe ein großes Territorium als Lebensraum beanspruchen. Bis jetzt gab es noch keine Zwischenfälle. Der NÖ Jagdverband ist dazu im permanenten Austausch mit der Behörde.", so Schiesser.

Karl Gfatter, Jagdleiter in Neulengbach, gibt außerdem zu bedenken: "Der Lebensraum wird aufgrund von Versiegelungen täglich weniger. Es ist zu hinterfragen, wie verträglich eine Ansiedlung oder Duldung des Wolfes für den Kulturraum Wienerwald ist und welche wirtschaftlichen Konsequenzen das für die Viehwirtschaft, wo die Tiere von Mai bis September draußen sind, sowie für das Wild und den Tourismus bedeutet. Noch handelt es sich um sporadische Sichtungen."

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