Frantschach-St.Gertraud: "Ehrennadel in Gold" für Manfred Vallant

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Manfred Vallant, über Jahrzehnte absolut zuverlässiger Schülerbeförderer im wohlverdienten Ruhestand und als einer der Geschäftsführer des Wintersportzentrums Weinebene für die dortige Weiterentwicklung mitverantwortlich, wurde vom Frantschach-St.Gertrauder Gemeinderat in Würdigung seiner Verdienste im Interesse der Marktgemeinde kürzlich mit der „Ehrennadel in Gold“ ausgezeichnet. Die Überreichung der Auszeichnung nahm Bürgermeister Günther Vallant mit den beiden Vizebürgermeisterinnen Ingrid Hirzbauer und Melitta Müller unmittelbar nach der Beschlußfassung während der letzten Gemeinderatssitzung vor.
Durchwegs erfreulich gestaltete sich auch der weitere Sitzungsverlauf. Unter anderem galt es für den Gemeinderat, nach positiver Überprüfung durch den Kontrollausschuß, den letztjährigen Rechnungsabschluß festzustellen. Der Überschuß des ordentlichen Haushaltes 2012 beläuft sich auf beachtliche 213.000 Euro, darüber hinaus konnten im Vorjahr 248.000 Euro an Eigenmittel für die verschiedensten Investitionszwecke zur Verfügung gestellt werden.
Unter Berücksichtigung des Vorjahresergebnisses weist das vom Gemeinderat für 2013 beschlossene 1. ordentliche Nachtragsbudget nunmehr Gesamteinnahmen und Gesamtausgaben von jeweils 5,383 Mio. Euro auf. Im für heuer ebenso ausgeglichenen 1. außerordentlichen Nachtragsvoranschlag sind neuerdings Einnahmen und Ausgaben von je 859.000 Euro vorgesehen. Damit werden neben der Sanierung eines Teilstückes der Limbergstraße insbesondere bereits maßgebliche Mittel für spätestens 2014 beginnende Projekte, unter anderem die Verbesserung des Lavant-Hochwasserschutzes und die Generalsanierung der Göslerstraße, reserviert.
Neben diversen Umwidmungen wurde vom Gemeinderat die Übertragung jener Baurechtsverfahren an die Bezirkshauptmannschaft Wolfsberg beschlossen, die neben der rein baubehördlichen auch einer gewerberechtlichen und/oder wasserrechtlichen Bewilligung bedürfen. Diese Verfahrenskonzentration dient der Verwaltungsvereinfachung und ist für die Bewilligungswerber mit dem Vorteil verbunden, dass für ihre mehrfachen Genehmigungsnotwendigkeiten zukünftig nur mehr eine Behörde zuständig sein wird.
Für ihren Gemeindebauhof wird die Marktgemeinde Frantschach-St.Gertraud zu den Bestbieterkonditionen der Bundesbeschaffungsgesellschaft einen neuen allradgetriebenen Kommunal-LKW anschaffen und dafür einschließlich aller Aufbauten 156.000 Euro aufwenden. Das derzeit verwendete Fahrzeug wird im September ausgeschieden und mittels Ausschreibung im gemeindlichen Printmedium „Frantschach-St.Gertraud aktuell“ an den Meistbieter veräußert.

Autor:

Martin Jegart aus Wolfsberg

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