10.05.2016, 09:00 Uhr

"Steig ein": Mehr als die Hälfte ist am Pendeln

900 Pkw-Stellplätze stehen Badens Zug-Pendlern ab Herbst insgesamt zur Verfügung.

Serie Teil 2: Eine aktuelle Studie zeigt, dass erstmals mehr als die Hälfte der NÖ-Arbeitnehmer pendelt.

BEZIRK BADEN. Die AKNÖ untersucht bereits seit 25 Jahren im Fünfjahresrhythmus die Entwicklung der Pendlerzahlen. Aktuell pendelt mehr als die Hälfte der berufstätigen Niederösterreicher in einen anderen Bezirk oder anderes Bundesland in die Arbeit – doppelt so viele wie bei der ersten Untersuchung. Nur ein Viertel findet einen Arbeitsplatz in der Wohngemeinde. Die Folge: Im Schnitt verbringt jeder Einwohner des Industrieviertels unglaubliche 122 Minuten pro Tag im Straßenverkehr.

Sitzplätze gefragt
"In Baden wohnen heißt nun einmal pendeln", weiß auch Brigitte Huber, die aus Baden mit dem Zug nach Wien fährt. Das Angebot ist grundsätzlich in Ordnung: "Zu den morgendlichen Stoßzeiten gibt es bis zu vier Regionalzüge pro Stunde. Zwischen 7 und 8 Uhr sind die Züge aber meistens sehr voll, da findet sich nicht immer ein Sitzplatz." Wer erst mit dem Auto zum Bahnhof fahren muss, hat derzeit (das neue Parkdeck ist in Bau) auch noch die Parkplatzsuche mit einzuberechnen. Nach der Fertigstellung im Herbst 2016 werden dann aber insgesamt 900 Parkplätze zur Verfügung stehen (am Bahnhof Bad Vöslau sind es 200).

Hotspot Südautobahn
Wer mit dem Auto nach Wien pendelt, hat ebenfalls zu berücksichtigen, dass die Wiener Südeinfahrt zu den Spitzenzeiten ihren Fixplatz im morgendlichen Verkehrsfunk der Radiosender hat. Dass es im Bezirk dennoch nicht wenige Pendler gibt, die auf das eigene Auto zurückgreifen (müssen), belegen auch die Zahlen der Asfinag: Rund 35.000 Pkw werden an Wochentagen durchschnittlich bei Leobersdorf (in Fahrtrichtung Wien) erfasst. Am anderen Bezirksende, bei Traiskirchen, sind es bereits knapp 47.000 Fahrzeuge.

P&R im Bezirk

Für die Pendler stehen im Land NÖ derzeit mehr als 36.000 Pkw- und 23.000 Zweirad-Stellplätze auf Park+Ride-Anlagen an Bahn- und Busbahnhöfen zur Verfügung. Am Bahnhof Baden sind es nach dem Ausbau 900 Pkw- und 650 Rad-Stellplätze.
Zahlen der Arbeiterkammer 2014 in NÖ: 482.066 (+5,2 % zu 2009); Auspendler (aus Sicht des Wohnortes): 288.129 (+8 %), Einpendler (aus Sicht des Arbeitsplatzes): 205.318 (+13,3 %).

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