15.03.2016, 13:41 Uhr

UPDATE: Gerissener Keilriemen schuld an Schiffsbrand

(Foto: AFK Mauthausen)
ENNS, MAUTHAUSEN (red). Ermittlungsbeamte und ein Brandsachverständige untersuchten das Schiff, das gestern Mittag auf der Donau zwischen Enns und Mauthausn Feuer fing.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand dürfte ein Keilriemen gerissen sein, wodurch die Wasserpumpe ausfiel und der Motor überhitzte. Der Maschinenraum brannte vollkommen aus, der Führerstand wurde stark beschädigt.

RÜCKBLICK:
Ein unter holländischer Flagge fahrendes Bunkerboot aus Rotterdam war dienstags gegen 11 Uhr im Gebiet Mauthausen/Enns auf der Donau unterwegs. Das Bunkerboot hatte in Bratislava etwa 340.000 Liter Diesel geladen und fuhr Richtung Zielhafen Straubing.

Auf Höhe von Mauthausen, im Bereich des linken Ufers, bemerkte die dreiköpfige Schiffsbesatzung Rauchentwicklung aus dem Maschinenraum. Trotz sofortiger Löschversuche konnte der Brand nicht mehr unter Kontrolle gebracht werden. Die durch einen Anrainer alarmierte Feuerwehr führte die ersten Löschmaßnahmen, gemeinsam mit der Unterstützung eines Baggerschiffes, durch. Dieses Baggerschiff sicherte auch das havarierte Schiff.

Die Schadenssumme kann noch nicht beziffert werden. Die drei Besatzungsmitglieder im Alter von 33, 55 und 61 Jahren aus der Ukraine blieben unverletzt. Es bestand keine unmittelbare Gefahr für die Umwelt. Acht Feuerwehren standen im Einsatz, darunter die FF Enns.
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