10.03.2016, 12:41 Uhr

Wärme aus Biomasse

(Foto: Hall AG)
Das Biomasse-Heizkraftwerk erzeugt durch Verbrennung von Biomasse vor allem Hachschnitzel, Strom und Wärme zugleich. Durch die Kraft-Wärmekoppelung wird Dampf über Turbinen geleitet, um Strom zu erzeugen und anschließend das Heizungswasser zu erhitzen. Dieses wird im unterirdischen Leitungsnetz zur Übergabestation des Kunden für die Aufbereitung von Warmwasser und Raumwärme geliefert. Das abgekühlte Wasser fließt zum Heizwerk zurück, wo der Kreislauf von vorne beginnt.

Die Hall AG ist ein Partnerunternehmen der Wärmeschiene Innsbruck – Wattens, die Wärme aus unterschiedlichen Quellen verfügbar macht. So wird zum Beispiel die Abwärme der Tiroler Röhrenwerke genutzt. Die industrielle Abwärme fällt aber an, wenn die Produktion auf Hochtouren läuft, das muss nicht unbedingt der gleiche Zeitraum sein, indem die privaten Haushalte die Wärme benötigen. Die Produktion des Haller Wärmekraftwerkes hingegen richtet sich nach dem Verbrauch. Durch die Kombination der Wärme des Hachschnitzelheizwerkes und der industriellen Abwärme kann man die Wärme preisgünstig und ökologisch erzeugen und gleichzeitig die Versorgungssicherheit der Kunden garantieren.
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