20.06.2016, 18:17 Uhr

Ein jeder ein Narr: Alte Liebe, grandios aufgetischt

Aniada A Nora und Trio Altrioh (Foto: Gabi Garb-Konegger)
Innsbruck: Landestheater Vorplatz |

Unbeirrbar authentisch. Mit Geige, Gitarre, Ziehharmonika, Dudelsack, Maultrommel und etlichen weiteren Instrumenten im Gepäck haben sich Aniada a Noar längst einen Platz ganz oben in der österreichischen Musiklandschaft erspielt, mit den friulanischen Musikern Emma Montanari, Giulio Venier und Flavio Bortuzzo werden sie zu einem impulsiven Gemisch.

Folklore ohne dumpfe Tümelei

Dass Aniada a Noar zur steirischen Volksmusikszene zählen, hat letztlich mit einem größer gefassten Volkskultur-Begriff zu tun. Einem, der der üblichen Aufteilung von Kultur widerspricht. Seit ihren Anfängen beschäftigen sich die Musiker ganz intensiv mit der Volksmusik verschiedener Regionen und erlebten in vielen Reisen und Begegnungen das ganze Spektrum europäischer Musikkultur. Dieser Blick in die Ferne ist ihnen wichtig für die Wertschätzung der Nähe. Im gemeinsamen musikalischen Projekt mit Emma Montanari, Giulio Venier und Flavio Bortuzzo geben sich Innovation und Tradition erneut die Hand. Die jahrelange Freundschaft der Musiker aus den unterschiedlichen Regionen führt zu profunden musikalischen Erkundungen.

https://www.youtube.com/watch?v=PkWqaAuLNCI

Das friulanische Trio Altrioh

Vom Apennin zu den Alpen reicht die Fülle des musikalischen Repertoires des Trio Altrioh. Emma Montanari mit ihrer mitreißenden Stimme und der friulanische Ausnahmegeiger Giulio Venier zählen mit dem vieseitigen Gitarristen Flavio Bortuzzo zu den herausragenden Musikern des Friaul. Die musikalischen Wurzeln von Emma Montanari liegen in den Marken und im Friaul. Der „Emma Montanari Grop“ verleiht sie durch ihre charismatische Altstimme und ihr explosives Temperament Charakter. Mit der gelungenen Mischung aus technischem Können, Virtuosität und Improvisation, harmonischer Abgestimmtheit und Enthusiasmus bietet das Trio eine immer neue und überraschend andere Show, bei der die Zuhörer mitgenommen werden auf eine Gefühlsreise von trauriger Melancholie über begeisterte Fröhlichkeit bis hin zu berauschender Freude. Ein Crescendo der Emotionen, das Künstler und Zuhörer in der Liebe zur Musik vereinen wird.

Besetzung:

Emma Montanari: Gesang
Giulio Venier: Geige
Flavio Bortuzzo: Gitarre
Wolfgang Moitz: Flöten, Dudelsack, Akkordeon, Maultrommel, Nasenflöte, Piffero, Gesang
Andreas Safer: Geige, Mandoline, Maultrommel, Singende Säge, Dudelsack, Nasenflöte, Piffero, Gesang
Bertl Pfundner: Ziehharmonika, Gitarre, Mandoline, Mundharmonika, Nasenflöte, Gesang

Wann und Wo?

Am Sonntag 28. August um 21:00 Uhr im Spiegelzelt-Tanzpalast. Beim Tiroler Landestheater. Im Rahmen Festival der Träume 2016. Der Abschluss.
Tickets bei allen Ö-Ticket-Verkaufsstellen. www.festival-der-traeume.at
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