04.06.2016, 13:10 Uhr

Festakt für die neue BH Kitzbühel

Schlüsselübergabe: Gundula Hendrich, Michael Berger, Günther Platter, Beate Palfrader, Michael Struzynski, Klaus Winkler. (Foto: Land Tirol)

Sanierung und Neubau abgeschlossen; feierliche Eröffnung; Investitionen von 8,9 Millionen Euro.

KITZBÜHEL (niko). Mit einem landesüblichen Empfang der Stadtmusik und der Schützenkompanie Kitzbühel sowie einer feierlichen ökumenischen Segnung eröffneten LH Günther Platter, BH Michael Berger und Bgm. Klaus Winkler die neue Bezirkshauptmannschaft Kitzbühel im Beisein vieler weiterer Gäste.

Durch einen neuen, modernen Zubau zum bestehenden Marienheim sowie einer Renovierung des Bestandes und Sanierung des alten Stammgebäudes in der Hinterstadt konnte der mit hoher Nachfrage einhergehende Platzbedarf gelöst werden. Die Übersiedlung zahlreicher Abteilungen ging in den letzten Wochen über die Bühne.

„In funktioneller Hinsicht wurden nun alle Referate zusammengeführt und bestehende Raumdefizite behoben. Die Amtsgebäude bieten nicht nur für die Bevölkerung beste Servicequalität und durchgehender Barrierefreiheit, sondern auch einen optimalen Arbeitsplatz für alle MitarbeiterInnen“, betonte LH Platter.

Seit 1998 wurden Maßnahmen ins Auge gefasst. Lange wurde in der Stadt diskutiert, nun gibt es eine Lösung, die große Zustimmung erfährt, so BH Berger. Von August 2012 bis Mai 2015 dauerte die Bauphase. "Der Landesrechnungshof hat uns eine zukunftsorienterte, sparsame und zweckmäßige Lösung attestiert; 8,9 Mio. € wurden investiert, davon 3,72 Mio. € im Bauteil Hinterstadt, 5,16 Mio. € beim Marienheim", so Berger. 450 m2 Nettonutzfläche kamen hinzu, der Stadtpark wurde um 700 m2 größer.

"Die Diskussionen um die BH, vor allem den Standort, waren letztlich befruchtend; nun wurde historische Substanz mit modernem Neubau vereint; die Stadt hat einen wichtigen finanziellen Beitrag geleistet", so Bgm. Winkler. Nach Ende der Übersiedlung wird das Haus Hinterstadt 34 der Stadt gänzlich zur Verfügung stehen, ebenso die bisherigen Räume des Amtsarztes im Vereinsheim, der ins Marienheim übersiedelte.

"Der Entscheidungsprozess war durchaus ein intensiver, letztlich aber ein positiver. Der Bau ist ein Bekenntnis zur Stadt. Die BHs sollen als dezentrale Strukturen erhalten und gestärkt werden, Entscheidungen sollen auch künftig vor Ort getroffen werden", brach LH Platter eine Lanze für die Bezirksbehörden.

In der BH Kitzbühel sind 106 MitarbeiterInnen beschäftigt (88 Vollzeitplanstellen, 1,4 Mitarbeiter auf 1.000 Einwohner).

Fotos: Kogler, Land Tirol
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