29.04.2016, 12:34 Uhr

Vor dem Gipfel-Versuch

Die Gruppe absolvierte eine Akklimatisatisierungstour auf bis 4.800 Metern Höhe. (Foto: privat)

16-köpfige ÖAV-Gruppe war bereit für die Bezwingung des Elbrus im Kaukasus

BEZIRK KITZBÜHEL (niko). Wir berichten in Mini-Serie über eine Elbrus-Expedition einer heimischen ÖAV-Gruppe (Bez. Kitzbühel/Kufstein.

Am 24. April ging es endlich los! Nach einem kleinen Zwischenstopp in Istanbul erreichte die 16-köpfige Alpenvereins-Gruppe ihren Zielort Terskol, am Fuße des Elbrus im Kaukasusgebirge. Der ca. 2.100m hoch gelegene Ort war auch ein guter Ausgangspunkt für "Warm-up"-Skitouren und letztes Relaxen.

Am Dienstag erreichten die Bergsteiger ihr Hochlager auf ca. 4.200m. Ausgediente Pipelines, die sogenannten „Barrels“, wurden kurzerhand auf typisch russische Art zweckentfremdet und zu Unterkünften umgebaut. Gemütlich ist etwas anderes, jedoch dient es dem Schutz vor Kälte, Niederschlag und als Ausgangspunkt für den Gipfel.

Der halbe Meter Neuschnee kam über Nacht und war Fluch und Segen zugleich. Unberührtes Hochgebirgsambiente bat sich der Gruppe, jedoch musste für die Akklimatisierungstour am Mittwoch bis auf 4.800m ordentlich gespurt werden. Die Pulverschneeabfahrt war dafür umso genussreicher.

Dank einer soliden Vorbereitung ist die Gruppe sehr schlagkräftig und somit gut gerüstet für einen Gipfelversuch. Der Gipfeltag war für Samstag (30. 4.) geplant. Wir werden darüber in der nächsten Ausgabe berichten!

Fotos: privat
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