07.07.2016, 13:44 Uhr

Die Landwirtschaftskammer tourte durch den Bezirk

Bezirksstellenleiter Hans Bachler, LK-Vizepräsidentin und Bezirksbäuerin Helga Brunschmid, Waltraud Trixl, Leo Trixl und Bezirksobmann Josef Heim. (Foto: LK Tirol/Haaser)

Die LK-Bezirksrunde besuchte den Fischzuchtbetrieb der Familie Trixl in Fieberbrunn und die Sennerei Danzl in Hochfilzen.

FIEBERBRUNN/HOCHFILZEN. Auch diesen Sommer besuchen die Spitzenvertreter der Landwirtschaftskammer im Rahmen ihrer Bezirkstour verschiedenste Betriebe in ganz Tirol. Der Fokus liegt dabei auf dem LK-Jahresmotto „Heimat pflegen – Zukunft ernten“, das einen bewussten Schwerpunkt auf die Chance und die Bedeutung von Regionalität in der Landwirtschaft legt.

Vielfalt der Tiroler Landwirtschaft

100 Haushalte und verschiedene Gastronomiebetriebe aus der Region zählen zu den Stammkunden des Fischzuchtbetriebes der Familie Trixl. Eine „Klare Sache“ ist dabei nicht nur das Quellwasser in den Becken, sondern so lautet auch der Slogan, mit dem die Fische vom „Scheffaurer“ Bauern vermarktet werden – und das hat seinen Grund: Forellen und Saiblinge werden selbst gezüchtet, aufgezogen und je nach Kundenwunsch fangfrisch im Ganzen, küchenfertig filetiert oder geräuchert verkauft. Das garantiert höchste Qualität, was die Kunden zu schätzen wissen und ein Grund für die große Nachfrage ist. „Der Zuchtbetrieb von Familie Trixl ist ein perfektes Beispiel für die Vielfalt der Tiroler Landwirtschaft. Gerade die erfolgreiche Direktvermarktung beweist, dass die Platzierung in einer Nische durchaus Chancen für heimische Betriebe bietet“, erklärt LK-Präsident Josef Hechenberger im Rahmen der Betriebsbesichtigung.

Jung und alt an einem Strang

Nächster Stop im Rahmen der Bezirkstour war „Unteregg“ in Hochfilzen. Diesen Hof bewirtschaften Elisabeth und Johann Danzl gemeinsam mit ihrem Sohn Hans. Das Besondere daran: Um eine Gleichstellung der beiden Generationen zu gewährleisten, wurde vor einigen Jahren eine GesBR gegründet. Im Stall des Milchviehbetriebes stehen Fleck- und Braunvieh und die gewonnene Milch wird zum einen an „Zurück zum Ursprung“ geliefert und zum anderen in der hauseigenen Käserei zu Tilsiter und Bergkäse weiterverarbeitet. Die Energie für Warmwasser und Heizung kommt dabei aus der eigenen Biogasanlage, die vor zwei Jahren gebaut wurde. „Mich freut es, wenn mehrere Generationen an einem Strang ziehen. Dabei halte ich es für besonders wichtig, dass den Jungen nicht nur Verantwortung übertragen, sondern auch Freiraum für die Realisierung eigener Projekte zugestanden wird“, bringt es LK-Vizepräsidentin Helga Brunschmid auf den Punkt.
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