05.05.2016, 11:41 Uhr

EU-Abgeordnete Graswander-Hainz informierte über TTIP & CETA

Hansjörg Hanser, MEP Karoline Graswander-Hainz, Reinhard Hechenberger. (Foto: ÖGB)
KITZBÜHEL (navi). Der ÖGB Regionalvorstand Unterland hat anlässlich seiner letzten Sitzung aktuelle Entwicklungen in den Betrieben im Tiroler Unterland besprochen. Insbesondere hatten BetriebsrätInnen und PersonalvertreterInnen die Möglichkeit mit Karoline Graswander-Hainz, Abgeordnete zum Europäischen Parlament, über die geplanten Freihandelsabkommen TTIP und CETA zu diskutieren. Die EU-Politikerin informierte über der aktuellen Stand der Dinge und zukünftige Auswirkungen.

Reinhard Hechenberger, Vorsitzender-Stellvertreter des ÖGB Unterland, freute sich über das große Interesse an der Veranstaltung und die rege Diskussion: „TTIP ist ein Thema, das uns alle betrifft, vor allem die ArbeitnehmerInnen. Deswegen ist es uns besonders wichtig, die BetriebsrätInnen und PeronalvertreterInnen umfassend zu informieren. Wir müssen jetzt handeln und TTIP und die damit einhergehenden Schiedsgerichte verhindern. TTIP würde es ausländischen Konzernen ermöglichen, vor einem privaten Schiedsgericht gegen staatliche Regulierungen zu klagen. Der ÖGB sieht dabei die Standards für ArbeitnehmerInnen-, KonsumentInnen- sowie Umweltschutz und Sozialpolitik stark gefährdet."

„Die Auswirkungen von TTIP werden definitiv unterschätzt. Die Leidtragenden des geplanten Freihandelsabkommens sind die ArbeitnehmerInnen, denn die hohen Standards unserer europäischen Gesellschaft sind damit gefährdet", so Hansjörg Hanser, ÖGB Regionalsekretär.
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