13.07.2016, 11:52 Uhr

Sommerurlaub in Tirol boomt

Berge und Seen sind bei den Gästen im Sommer in Österreich am beliebtesten. (Foto: Grafik: Eurotours)

Mehr Gäste denn je verbringen den Sommerurlaub 2016 in der Alpenrepublik.

TIROL/BEZIRK. Eurotours, führender Incomer, verzeichnet fast acht Prozent Umsatzplus bei Österreich-Aufenthalten im Vergleich zum Sommer 2015. Die Österreicher selbst buchen um 11,1 % mehr Urlaub in der Heimat im Vergleich zum Vorjahr. Aber auch die europäischen Nachbarn und internationale Gäste urlauben vermehrt hierzulande (Umsatzplus von 6 %). Das Bundesland Tirol verzeichnet ein Buchungsplus von knapp 12 %. Fast zwei Drittel der Österreicher machen vor allem im Sommer Urlaub in Österreich.

Enorme Nachfrage durch Krisen rund um Europa

„Die vielen Krisen rund um Europa führen zu einer enormen Nachfrage nach Urlaub in Österreich. Tirol liegt in der Beliebtheitsskala ganz oben“, so Helga Freund, Eurotours-Geschäftsführerin und Verkehrsbüro Group-Vorstandsdirektorin. „Neben der landschaftlichen Schönheit punktet das Land ganz klar durch den Sicherheitsfaktor, auf den viele Urlauber derzeit durch politische Ereignisse großen Wert legen. Dazu kommen die perfekte Infrastruktur und die tendenziell immer wärmeren Sommer.“

Anstieg an europäischen Gästen

Aber nicht nur die Österreicher selbst, sondern auch die europäischen Nachbarn urlauben vermehrt in Österreich (6 % Umsatzplus). Allen voran Gäste aus Deutschland mit plus 9,1 % und aus den Niederlanden mit plus 22,9 %. Aus den USA fliegen 21,8 % mehr Gäste über den Atlantik in die Alpenrepublik.
Tirol bringt es im Sommer 2016 auf ein Buchungsplus von 11,8 % im Vergleich zum Sommer 2015. Das ist vor allem auf den Anstieg der europäischen Gäste zurückzuführen. Deutsche Gäste, die den Großteil ausmachen (47,5 % Umsatzanteil), legen sogar nochmals um 11,5 % zu. Auch Niederländer (+37,4 %), tschechische (+33,4 %) und belgische Gäste (+44,5 %) kamen verstärkt nach Tirol. Nach den deutschen Gästen auf Platz 2 im Sommer-Ranking folgen die Österreicher selbst (19,6 % Umsatzanteil), sowie die Schweizer (15,1 %), Niederländer (9,6 %) und Briten (2,7 %).
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