25.07.2016, 12:13 Uhr

Am eigenen Leib: Arbeiten im Erlebnispark Hög

An der Kassa der Sommerrodelbahn ist ganz schön was los. (Foto: Seilbahn Komperdell)

Ein Tag als "Mitarbeiterin" der Seilbahn Komperdell: Ich bin bereits gespannt auf meine interessanten Aufgaben.

SERFAUS (joli). Die Spannung steigt, als ich früh morgens meinen Weg nach Serfaus antrete.
Um 08:30 Uhr finde ich mich im Büro der Seilbahn ein und erfahre, dass ich meinen Arbeitstag in der neu eröffneten Indoorspielewelt PlayIN verbringen werde. Man zeigt mir das Kassa-System, weist mich in die Betreuung der Kletterwände ein und zu guter Letzt gibt es noch einen Rundgang durch das Spieleparadies, wo auf Sauberkeit und Kontrolle der Geräte geachtet wird – Natürlich muss ich auch noch schnell selbst die Kletterwand testen :)
09:30 Uhr: Jetzt heißt es "Türen auf" für die ersten nach Spiel und Spaß suchenden Kinder. Doch auf Grund des traumhaften Wetters, hält sich der Ansturm an Besuchern an diesem Tag in Grenzen und es wird schnell klar, dass heute nicht das vollbesetzte Team im PlayIN gebraucht wird.
Da läutet auch schon das Telefon und für mich heißt es nun: Ab auf den Berg in den Erlebnispark Hög, wo man an diesem sonnigen Tag dringend Verstärkung benötigt.
Es wird mir bewusst, dass dieser Job alles andere als eintönig ist – Abwechslung am Arbeitsplatz wird hier groß geschrieben.

Voller Einsatz im Erlebnispark
Mit der Alpkopfbahn fahre ich auf 1.820 Meter Seehöhe, wo sich der Erlebnispark mit Badesee befindet. Mein erster Weg führt mich zur Sommer- und Winterrodelbahn "Familien Coaster Schneisenfeger", wo mich meine Arbeitskollegen bereits in Empfang nehmen und mir meine Aufgaben erklären: das Sichern der Gäste sowie die Sicherheitserklärungen, Vergabe der Startnummern, Foto-Verkauf, Kassa- und Shopbetreuung, Reinigung der Anlage.
An der Kassa ist ganz schön viel los und ich bediene gleich den ersten Gast, dem ich sein "Familien Coaster Schneisenfeger"-Erinnerungsfoto ausdrucken und überreichen darf. Auch mit dem Kassasystem kann ich mich schnell vertraut machen und die unzähligen Eintrittskarten ausgeben – immerhin kann man an Spitzentagen mit bis zu 1.400 Fahrten rechnen. Im Anschluss mache ich einen Rundgang um den See und halte meine Augen nach Verunreinigungen offen. Hier führt mich mein Weg an der Lichter Kapelle vorbei, wo ich die Broschüren- und Kerzenbestände gleich nachfülle.
Bei der Bootsverleihstelle treffe ich Isidor, der alle Hände voll damit zu tun hat, den Besuchern in ihre Schwimmwesten und Boote zu helfen. Eine Warteschlange bildet sich entlang des Stegs und es wird klar: Hier wird Hilfe benötigt. Nachdem alle Gäste gut versorgt sind, ist nun Zeit die Wasser- und Lufttemperatur zu kontrollieren, die angelegten Boote zu reinigen und natürlich stets seinen Pflichten als Badeaufsicht am See nachzukommen.
Es ist 16:30 Uhr, mein sehr abwechslungsreicher Arbeitstag neigt sich dem Ende zu und für mich heißt es nun mit der Gondel zurück ins Tal zu fahren.
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