16.09.2016, 09:10 Uhr

Lob für innovative Einsatzsoftware

LH Günther Platter (3. v. l.) mit Florian Falkner (General Solutions), Reinhold Greuter, Bgm. Wolfgang Jörg, BFK Hermann Wolf und LT-Vizepräsident Anton Mattle (v.l.).

Mit "Contwise LISA" sind die Feuerwehren für Großeinsätze gerüstet. LH Platter zeigte sich beeindruckt.

LANDECK (otko). Im Rahmen seiner Bezirkstour stattete LH Günther Platter vergangenen Mittwoch auch dem Einsatzzentrum in Landeck einen Besuch ab. In den Räumlichkeiten des Bezirksfeuerwehrverbandes wurde dem Landeshauptmann das Lagedarstellungsprogramm "Contwise LISA" vorgestellt.
"Mit dieser innovativen Software können wir die Einsätze prompt, zielgerichtet und effizient koordinieren. Mit diesem Pilotprojekt haben die Feuerwehren im Bezirk österreichweit eine Vorreiterrolle", betonte Bezirksfeuerwehrkommandant Hermann Wolf. Auch bei den aktuellen Einsätzen nach den Murenabgängen in Grins, Pians und Strengen hat sich die Software bewährt. Eine Lizenz für Contwise LISA wurde von den Feuerwehren angekauft. Auch die Bezirkshauptmannschaft leistete Unterstützung.
Stadtfeuerwehrkommandant Reinhold Greuter und Florian Falkner von der Landecker Software-Schmiede General Solutions erläuterten das Programm: "LISA steht für 'Live Internet Situation Application'. In Sachen Lagedarstellung hat bisher jeder in einer Insel gearbeitet und es wurde bisher nicht geschafft, dass die Daten abgeglichen werden konnten. Das neue an Contwise LISA ist die dezentrale Dateneingabe – auch Fotos von Einsatzorten und Gefahrenquellen können eingegeben werden. Auf das gesammelte Datenmaterial kann dann jeder Berechtigte zugreifen." Die Schulung für das Programm dauert rund eine Stunde. Bisher besitzen rund 2.600 Feuerwehrleute eine Berechtigung zum Datenlesen und 150 können können Daten im Cockpit eingeben.


Bessere Kommunikation

LH Platter zeigte sich beeindruckt: "Damit sind schnelle und professionelle Einsätze möglich. Neben dem modernen Einsatzzentrum verfügen die Landecker Feuerwehren auch über ein innovative Programm, das von einer heimischen Firma stammt." Auch LT-Vizepräsident Anton Mattle betonte, dass die Software bei der Bergrettung in einer abgespeckten Version für Sucheinsätze verwendet wird: "Damit ist es möglich viele Einsitzkräfte zu koordinieren. Eine gute Kommunikation ist das um und auf."
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