30.03.2016, 11:01 Uhr

„Die Region braucht innovative Ideen“

Förderpreis der Sparkasse Imst Privatstiftung: Die Vorstände der Sparkasse Imst AG, Meinhard Reich (re.) und Martin Haßlwanter (li.), freuen sich über interessante Projekte aus der Region (Foto: Sparkasse Imst AG)

Erstmals schreibt die Sparkasse Imst Privatstiftung einen Förderpreis für regionale und gemeinnützige Initiativen aus. Bis 31. Mai können Projekte eingereicht werden. Im Interview erörtern die Vorstände der Sparkasse Imst AG, Meinhard Reich und Martin Haßlwanter, die Ziele dieser zusätzlichen Förderung.

LANDECK. Herr Reich, Herr Haßlwanter, die Sparkasse Imst ist einer der größten privaten Förderer von Institutionen und Vereinen im Tiroler Oberland. Warum nun dieser zusätzliche Preis?

Meinhard Reich: "Die Sparkasse Imst unterstützt seit mehr als 130 Jahren Einrichtungen im Tiroler Oberland. Als regionales Bankinstitut fühlen wir uns der Region und den Menschen, die hier leben, ganz besonders verbunden. Mit dem Förderpreis unterstützen wir auf eine zusätzliche Weise gemeinnützige Anliegen, was unserem Gründungsauftrag entspricht."
Martin Haßlwanter: "Die Sparkasse Imst Privatstiftung ging 2006 aus dem Sparkassenverein hervor. Es wurde bereits bei der Gründung der Sparkasse Imst im Jahr 1882 verankert, dass sich das Institut den relevanten Zukunftsfragen der Region stellt. Der Förderpreis ist das ideale Instrument um neue Ideen zu unterstützen und damit wichtige Impulse für das Tiroler Oberland zu ermöglichen."

Die Einreichungen sind noch bis Ende Mai möglich. Welche Projekte werden gefördert?
Martin Haßlwanter: "In den Bereichen „Bildung/Wissenschaft“, „Kunst/Kultur/Brauchtum“, „Karitatives“, „Soziales“ und „Jugend/Sport“ können Vorschläge eingereicht werden. Ob sich diese Initiativen bereits in der Umsetzungsphase befinden oder noch geplant werden, hat auf die Entscheidung keinen Einfluss."
Meinhard Reich: "Das Tiroler Oberland hat das Glück zahlreiche kreative Köpfe zu beheimaten. Diesen wollen wir bei ihren Vorhaben so wenige Grenzen wie möglich setzen. Selbstverständlich müssen jedoch die Einreichrichtlinien erfüllt werden."

Mit welcher Zuwendung können die Projektbetreiber rechnen?
Meinhard Reich: "Die Sparkasse Imst Privatstiftung hat den Preis mit insgesamt 40.000 Euro dotiert. Die Vergabe erfolgt in drei Kategorien. Ein Förderprojekt erhält 10.000 Euro, zweim weitere 7.500 Euro und drei 5.000 Euro. So kommen insgesamt sechs Projekte in den Genuss dieser Unterstützung."

Auf welche Weise können die Projektträger ihre Ideen einreichen?
Martin Haßlwanter: "Alle relevanten Informationen sowie das Antragsformular und die Ausschreibung des Preises können auf www.sparkasse.at/imst/stiftung heruntergeladen werden. Das ausgefüllte Formular kann dann per Mail an foerderpreis@imst.sparkasse.at gesandt aber auch in einer unserer Geschäftsstellen abgegeben werden. Selbstverständlich sind unsere Mitarbeiter bei der Einreichung auch gerne behilflich."

Wie definieren Sie die Ziele dieses neuen Förderpreises für die Sparkasse Imst?
Meinhard Reich: "Wir haben das Glück in einer der schönsten Regionen der Welt zu leben und zu arbeiten. Nur wenn wir jetzt aktiv an unserer Zukunft und der unserer Kinder arbeiten, können wir auch für die kommenden Generationen den Lebensstandard sichern. Mit dem Förderpreis wollen wir die Bevölkerung motivieren aktiv ihre Zukunft mitzugestalten."
Martin Haßlwanter: "Die Sparkasse Imst ist die regionale Bank im Tiroler Oberland. Als solche möchten wir die gesellschaftliche Entwicklung aktiv mitgestalten und so vor allem eine Basis für unsere Jugend legen. Wenn dabei auch eine gewisse Wertschöpfung für die Region entsteht, leisten wir eine zusätzliche Hilfestellung für unsere Wirtschaftstreibenden und die von ihnen abgesicherten Arbeitsplätze. Wir freuen uns auf interessante Initiativen und möchten alle Schulen, Vereine, Institutionen und sonstige Einrichtungen einladen, sich beim Förderpreis der Sparkasse Imst Privatstiftung zu beteiligen."
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