08.06.2016, 17:28 Uhr

Christoph Eder aus Mittersill: "Paragleiten schenkt Freiheit"

Christoph Eder (links) bei der Siegerehrung im Werfenweng im Pongau. Erster wurde Alex Schalber aus Salzburg (Bildmitte) und dritter Armin Eder aus Tirol. (Foto: Stefan Brandlehner)

Der frischgebackene Vize-Staatsmeister erzählt von seiner Leidenschaft.

PINZGAU (cn). Bald tritt Christoph Eder als Chef einer Installationsfirma in die Fußstapfen seines Vaters - und vor 13 Jahren tat er dies in Sachen Sport: "Ich will Paragleiten", lautete damals wie heute seine Devise.

Ein "Wildkogel-Falke"

Was das Schöne daran ist? "Das beste ist die Freiheit, die man dabei empfindet - keine Grenzen und keine Zäune. Und das herrliche Gefühl des Fliegens lässt sich gar nicht beschreiben. Das muss man wohl einfach selber erleben, um es nachvollziehen zu können", sagt der 32-jährige Oberpinzgauer, der auch von der Schönheit der Natur schwärmt. Er ist Mitglied des Bramberger Vereins "Wildkogel-Falken". Dieser wurde schon vor knapp 40 Jahren gegründet und hat derzeit rund 140 Mitglieder. Echte Wettkampfpiloten sind neben dem konstant erfolgreichen Christoph Eder auch noch Martin Madleitner aus Piesendorf sowie die beiden Bramberger Alexander Lerch und Thomas Klinger.

Großteils Hobbypiloten, aber es gibt auch den "XContest"

Eder im Bezirksblatt-Gespräch: "Die meisten Mitglieder sind reine Hobbypiloten ohne Wettkampfambitionen. Es bietet sich aber auch der ,XContest' an. Dabei geht es um die Streckenlängen, die man fliegt. Man meldet sich im Internet an, gibt die jeweiligen Flugdaten ein und kann sich so untereinander vergleichen."
Neben den traditionsreichen "Wildkogel-Falken" gibt es im Pinzgau auch noch den Verein "Ikarus Zell am See"; hier wird auf der Homepage als Lieblingsbeschäftigung "fliegen-fliegen-fliegen" angegeben.

Staatsmeisterschaft 2016: Die Entscheidung war total knapp

Doch zurück zur Staatsmeisterschaft 2016: Beim Bewerb, der vor kurzem in Werfenweng an mehreren Tagen über die Bühne ging, hieß es für Eder - Mitglied des österreichischen Nationalteams - und die anderen rund 140 Teilnehmer, in so kurzer Zeit wie möglich mehrere mittels GPS eingegebene Wendpunkte zu absolvieren. Die Streckenlängen pro Tag: 80 bis 100 Kilometer, wobei pro Stunde zwischen 35 und 40 Kilometer geschafft werden. Der Startschuss fällt erst, wenn alle Piloten in der Luft sind. "Unser" Vizestaatsmeister: "Die Entscheidung war total knapp. Der letzte Wettkampftag musste wetterbedingt leider ausfallen, sonst hätte ich vielleicht gewonnen."
Zum Glück gibt es auch nächstes Jahr wieder eine Staatsmeisterschaft. Und auch dazwischen gilt: Mit Leidenschaft fliegen, fliegen, fliegen!
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Elfriede Eder aus Pinzgau | 09.06.2016 | 15:02   Melden
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Christa Nothdurfter aus Pinzgau | 09.06.2016 | 15:09   Melden
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