15.03.2016, 00:00 Uhr

Hinter den Kulissen des Naturparks Purkersdorf

Dass ihr Job oft auch draußen stattfindet, genießen Gabriela Orosel und Harald Wurz.

Zum Tag des Waldes blickten die Bezirksblätter einen Tag hinter die Kulissen des Naturparks Purkersdorf.

PURKERSDORF. In Sachen Wald, Wild und Natur zählt der Naturpark Purkersdorf in jedem Fall zu den Schmuckstücken der Region. Das rund 76 Hektar große Areal rund um den Schöffelstein beherbergt Schafe, Ziegen, Wildschweine, Rot- und Rehwild – und ist mit "Blind Date"-Weg, Bienenplattform und vielen anderen Highlights auch für Menschen immer wieder einen Besuch wert. Wir blickten anlässlich des Tag des Waldes am 21. März für einen Tag hinter die Kulissen des Naturparks.

Ansprüchen gerecht werden

"Wir sind ein kleiner, aber ein sehr innovativer Naturpark und versuchen den Ansprüchen unserer Besucher gerecht zu werden", erklärt Naturpark-Geschäftsführerin Gabriela Orosel. Gemeinsam mit Naturparkpfleger Harald Wurz und Förster Richard Redl zählt sie zum "Kernteam" des Naturparks. Das Naturpark-Büro übernimmt vor allem viele organisatorische Aufgaben: Abwicklung, Antrag, Durchführung und Kostenabwicklung von Projekten und Veranstaltungen sowie Buchungsanfragen, Öffentlichkeits- und Bildungsarbeit. Alleine im heurigen Jahr stehen um die 50 Veranstaltungen am Programm des Naturparks. "Dabei arbeitet unser Kernteam stets Hand in Hand", erklärt Gabriela Orosel und lächelt: "Ich bin eher der planende Part, unser Naturparkpfleger der Ausführende."

"Fad is' mir nie"

Naturparkpfleger Harald Wurz kümmert sich tagtäglich unter anderem um Tier- und Stallpflege, saisonale Arbeiten, Waldpflege sowie Reparatur-Arbeiten. "Wenn's dann wieder wärmer wird geht's mit den Mäharbeiten los", erklärt Harald Wurz. Seine morgendliche Routine beginnt mit dem Füttern der Tiere und dem Entleeren der Brotboxen, gefolgt von einem Kontrollgang, bei dem beispielsweise überprüft wird ob die Wege frei sind, Bäume umgefallen sind oder anderweitige Arbeiten nötig sind. Wetterbedingt mache dies mal mehr, mal weniger Spaß, so Wurz. "Es ist mehr als genug zu tun, fad wird mir nie", erklärt der Naturparkpfleger, der seinen Job jedoch genießt: "Mein Job macht mir Spaß, vor allem der Umgang mit den Tieren gefällt mir total."

Wald ist Leben

Auch Gabriela Orosel genießt die Vorzüge: "Ich hab einen sehr flexiblen Job, der nicht nur hinter dem Schreibtisch stattfindet und bei dem man auch direktes Feedback der Nutzer und Besucher erhält." Zudem hegt das Kernteam große Leidenschaft für Natur und Umwelt: "Wald ist Leben", meint Harald Wurz. "Und für uns sogar das Berufsleben", fügt Gabriela Orosel lächelnd hinzu.


ZUR SACHE:
Der Naturpark Purkersdorf wurde 1975 gegründet. Die rund 77 Hektar große Fläche des Naturparks, mit der Rudolfshöhe (475 m) als höchste Erhebung, ist zur Gänze im Besitz der Stadtgemeinde Purkersdorf. Die Betreuung und Pflege des Naturparks und der Tiere im Klein- und Wildtiergehege werden über den Verein des Naturpark Purkersdorf und einem professionell geführten Naturparkmanagement organisiert.

LINK:
Naturpark Purkersdorf-Website
Naturpark Purkersdorf auf Facebook
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