28.09.2016, 16:43 Uhr

Welttierschutztag am 4. Oktober

Der Haustierbesitzer muss bereit sein dem Tier ausreichend Zeit zu widmen und die nötige Pflege zukommen zu lassen (Foto: Angelika Heine)

Der 4. Oktober wird jedes Jahr von Tierschützern auf der ganzen Welt als "Welttierschutztag" gefeiert.

Einer der ersten, der für die Rechte der Tiere einstand, sie als Geschöpf Gottes und als Bruder des Menschen betrachtete, war der Heilige Franz von Assisi. Er hat die Menschen dazu angeregt über den Schutz der Tiere nachzudenken und hat auf ihre Rechte hingewiesen. Zudem lebte er den Einheitsgedanken der Schöpfung im Sinne der Gleichheit aller vor Gott und untereinander vor. Er betrachtete jedes Lebewesen, angefangen beim kleinsten Wurm, als schützenswert. Am 4. Oktober 1128, zwei Jahre nach seinem Tod am 3. Oktober 1226, wurde er heiliggesprochen. In Gedenken an den Schutzpatron der Tiere wurde im Jahr 1931 der 4. Oktober als Welttierschutztag und Namenstag festgelegt. Tierschützer auf der ganzen Welt nehmen diesen Tag zum Anlass für Informationsveranstaltungen.

Respekt vor Lebewesen

Tiere sind schutzbedürftig. Oft genug noch werden Tiere misshandelt, vernachlässigt oder sinnlos getötet. Tiere sind Lebewesen. Wir sollten sie achten und dafür sorgen, dass sie unbeschadet leben können. Denn beim Tierschutz steht die sach- und artgerechte Haltung und Nutzung von Tieren durch den Menschen im Mittelpunkt. Viele Tiere werden etwa von ihren Besitzern schlecht behandelt, ausgesetzt oder ins Tierheim abgeschoben. Nicht nur im Bereich der Massentierhaltung gibt es an vielen Stellen Verbesserungsbedarf im Sinne des Tierschutzes und der Tierhaltung. Haustiere werden oft unüberlegt oder auch aus zweifelhaften Quellen angeschafft und leiden dann oder werden nur allzu schnell wieder ausgesetzt oder ins Tierheim abgeschoben. Zukünftigen Tierhaltern ist ihre Verantwortung gegenüber dem Tier meist nicht bewusst. Tiere dienen nicht zur Unterhaltung oder als schicke Accessoires sondern sind Lebewesen mit eigenen Bedürfnissen.

Haustier, bester Freund und mehr

Katzen sind ganz besondere Tiere, die viele positive Einflüsse auf den Menschen ausüben können. Beim Spielen mit den Samtpfoten wird die Ausschüttung von Endorphinen im menschlichen Gehirn angeregt. Diese machen glücklich, verringern das Schmerzempfinden und bauen Stress ab. Doch Katzen beruhigen nicht nur und machen glücklich, sie tun auch unserer Gesundheit gut. Ihre wohltuende Wirkung ist mittlerweile sogar wissenschaftlich erwiesen. So können Katzen Schlafstörungen und Kopfschmerzen entgegenwirken und das Schnurren der Vierbeiner baut Stress ab.

Verantwortungsbewusste Tierhaltung

Bei einer art- bzw. tiergerechten Haltung von Tieren geht es darum, dass die Haltungsbedingungen so gestaltet sind, dass sie physisch und psychisch gesund bleiben. Wesentlich dafür ist, dass man die artgemäßen Bedürfnisse der Tiere kennt und sie natürlich auch bei der Anschaffung eines Tieres berücksichtigt. Ein Hamster beispielsweise ist nachtaktiv, klein und zerbrechlich und daher nicht für Kleinkinder geeignet. Soziale Tiere, die Kontakt mit Artgenossen brauchen, sollte man nicht alleine halten und Tiere, die Platz und Auslauf brauchen, dürfen auf keinen Fall auf engem Raum gehalten werden.
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