26.07.2016, 11:00 Uhr

Achtung vor Viren in Bewerbungen

Computer-Experte Siegfried Arztmann gibt Tipps, wie sich Bewerber und Unternehmen verständigen können.

BEZIRK SPITTAL (ven). Derzeit kämpfen Unternehmen mit einem großen Problem: Hinter Bewerbungen, die per E-Mail versendet werden, verstecken sich viele Computerviren. "Und hier beginnen - sowohl für Absender als auch für Empfänger - die Probleme", so Computer-Experte Siegfried Arztmann von asut.

Unternehmen meldet sich nicht

Einerseits blockieren viele Firewalls solche Mails (auch wenn kein Virus enthalten ist), sodass auch echte Bewerbungen beim Empfänger nie ankommen oder viele Empfänger sich nicht mehr trauen, solche Mails überhaupt zu öffnen. Damit erhalten Absender von Firmen auch keine Rückmeldungen, keine Absagen oder mögliche Zusagen mehr und denken, dass sich das Unternehmen nicht meldet.

Vorher erkundigen

"Schicken Sie Bewerbungen über Facebook & Co nur, wenn das Unternehmen dazu - zum Beispiel auf der Homepage - auffordert", rät Arztmann. Vorher sollte man sich per Telefon erkundigen, wie das Unternehmen die Bewerbung gerne übermittelt hätte. "Viele kleinere Unternehmen möchten das oft weiterhin per Post, andere ausschließlich per Mail. In beiden Fällen ist es gar nicht schlecht, die Bewerbung anzukündigen und vielleicht gleich zu fragen, an wen man diese schicken soll. Verbunden mit der Bitte, diese Mail anzukündigen."
Aber Achtung: Personalverantwortliche werden natürlich nicht rückfragen, wenn keine Bewerbung kommt. Auch wen diese intern von der Firewall blockiert wird. "Wenn Sie nach einer bestimmten Zeit keine Antwort erhalten haben, rufen Sie einfach im Unternehmen an und fragen Sie höflich, ob die Bewerbung angekommen ist. Damit haben Sie zumindest die Sicherheit, dass die Übermittlung funktioniert hat. Das Nachfragen bewerten übrigens viele Personalverantwortliche durchaus positiv - als Zeichen des Interesses am Unternehmen."

Keine Makros und Zips

Wenn man Bewerbungen in Mails versendet, sollte man keine Zip-Dateien verwenden und keine Word-Dokumente, die Makros enthalten könnten. "Also einfach eine 'gute alte' Datei mit der Endung .doc oder docx", rät Arztmann.
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