27.04.2016, 11:54 Uhr

Wurms "Ende" und Koglers "Quell. Eine Retrospektive" im Landesmusuem eröffnet

Vor den "Reißbildern": Elisabeth Pröll, Landeshauptmann Erwin Pröll, Leopold Kogler und Direktor Carl Aigner. (v.l.n.r.) (Foto: NÖ Landespressedienst/Pfeiffer)

Landeshauptmann Erwin Pröll kündigte im Rahmen der Ausstellungseröffnung an, "alles zu tun, dass sich Künstler auch in Zukunft wohlfühlen".

ST. PÖLTEN (red). Vom 23. April bis 31. Juli zeigt das Landesmuseum Niederösterreich in St. Pölten zwei besondere Kunstausstellungen: „Ende" von Erwin Wurm und „Quell. Eine Retrospektive" von Leopold Kogler. Eröffnet wurden diese von Landeshauptmann Erwin Pröll. Der künstlerischer Leiter und Kurator Carl Aigner konnte neben dem Landeshauptmann zahlreiche Gäste und Künstlerinnen und Künstler begrüßen.

Im Gespräch mit Direktor Aigner betonte Landeshauptmann Pröll, dass es in der politischen und auch kulturpolitischen Arbeit wichtig sei, „den Fokus weit in die Zukunft zu richten". Gerade für das Bundesland Niederösterreich sei das etwas Wichtiges, rückblickend habe man eine entsprechende Perspektive entwickelt, nämlich ein kulturpolitisches Klima, „wo sich die Künstler wohlfühlen können", und eine kulturelle Infrastruktur, die notwendig sei, damit die Künstler ihre Werke präsentieren könnten. Gerade das künstlerfreundliche Klima sei „Grundlage für innovatives Schaffen", so Pröll. Damit habe Niederösterreich ein entsprechendes Profil bekommen, das „unverwechselbar geworden ist", so der Landeshauptmann.

„Dort, wo Vielfalt zu Hause ist, ist auch Freiheit in der Gesellschaft zu Hause", betonte Pröll, dass wer die Zukunft im Auge habe, wisse, dass wenn man in die Kulturarbeit investiere, Innovationskraft vorhanden sei. Um international reüssieren zu können, sei die kulturelle Facette eine ganz Wesentliche. „Wir werden alles tun, dass sich die Künstler auch in Zukunft wohlfühlen", bedankte sich der Landeshauptmann bei den beiden Künstlern Erwin Wurm und Leopold Kogler und wünschte ihnen für ihre Arbeit weiterhin alles Gute und viel Erfolg.

Direktor Aigner sprach von „einem historischen Moment", da diese beiden Kunstausstellungen die letzten im Landesmuseum seien, bevor die Kunst nach Krems übersiedle und in St. Pölten das „Haus der Geschichte" entstehe. „Ich freue mich, dass Erwin Wurm und Leopold Kogler das Grand Finale des Kunstbetriebs im Landesmuseum setzen". Mit diesen beiden Künstlern wolle er „Konträres und die Vielfalt, die es in Niederösterreich gibt, demonstrieren", so Aigner, der betonte, dass die Ausstellungen gemeinsam mit den Künstlern erarbeitet worden seien.
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