22.03.2016, 09:06 Uhr

Wie auch Anfänger Freude am Laufsport finden können

Es muss ja nicht gleich ein Marathon sein: Hobbysportler sollten darauf achten, typische Fehler zu vermeiden. (Foto: Foto: Panthermedia.net/blasbike)

Experte von Physiofit Steyr gibt wertvolle Tipps, wie auch Laufmuffel die Liebe zum Sport entdecken können und damit einen aktiven Beitrag zu Gesundheit und Wohlbefinden leisten können.

STEYR. Das Lauftraining sollte in erster Linie Spaß machen. In Kombination mit einer gesunden Ernährung und Krafttraining kann Laufen die Fitness enorm steigern und das Körpergewicht reduzieren. „Laufen ist ein sehr gutes Herz-Kreislauftraining und senkt das Risiko für zahlreiche schwere Krankheiten. Es lindert zum Beispiel auch das Herzinfarktrisiko deutlich. Nicht zu vergessen ist die erwiesene positive Wirkung auf die Psyche“, sagt Andreas Putz von Physiofit in Steyr. Damit der Spaß an der Sache erhalten bleibt, gibt es Einiges zu beachten. Kleidungstechnisch raten die Experten von Physiofit zum „Zwiebelprinzip“: Lieber mehrere dünne Schichten tragen, die bei Bedarf abgelegt werden können als eine dicke Jacke. „Leichte Kleidung spart Kraft und sollte den Wind abhalten“, sagt Putz. In Sachen Schuhe rät der Physiotherapeut zu leichtem Schuhwerk mit angenehmer Passform. „Wichtig für Laufmuffel ist, einen optisch ansprechenden Schuh zu wählen. Man sollte gerne zu den Laufschuhen greifen“, so Putz.

Auf- und Abwärmen

Ist die Ausrüstung komplett, geht es ans Aufwärmen. Putz rät zu Aufwärmübungen wie Hoppser-Lauf und kleine, schnelle Schritte auf den Fußballen. „Für den Dauerlauf gilt: Langsam starten und bis zum gewünschten Tempo steigern.“ Der Oberkörper sollte aufrecht sein, die Ellbogen 90 Grad angewinkelt, die Arme schwingen locker mit. „Atmen Sie tief – im Idealfall durch die Nase ein- und lange durch den Mund aus“, so Putz. Zwischendurch gehen oder kurze Pausen sind erlaubt. In Steyr bietet sich für Anfänger vor allem die Ennsmeile an, da die Strecke beleuchtet ist, ausreichend Parkmöglichkeiten vorhanden sind und Bodenmarkierungen die Distanzen markieren.


Gefahr von Muskelkater

„Am Trainingsende langsam laufen oder auch gehen. Währenddessen sollten die Muskeln ausgeschüttelt und damit gelockert werden“, sagt Putz. Dadurch werde die Regenerationszeit verkürzt, auch die Gefahr von Muskelkater oder Muskelkrampfbeschwerden werde minimiert. Alle Infos auf www.facebook.com/physiofit.steyr sowie auf physiofit-steyr.at
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