13.04.2016, 11:32 Uhr

Königstettener Polizisten heben Waffenlager aus

(Foto: BPK Tulln)

37-Jähriger hat 68 Hieb- und Stichwaffen in privatem Wohnhaus gehortet.

KÖNIGSTETTEN / BEZIRK / Ö. Beamten der Polizeiinspektion Königstetten haben gestern ein Waffenlager ausgehoben.
In seinem privaten Wohnhaus in Königstetten hat ein 37-jähriger, arbeitsloser österreichischer Staatsbürger, der verstorben ist, 68 Hieb- und Stichwaffen gehortet, darunter Pfeffersprays und Luftdruckwaffen, neun verbotene Schalldämpfer und Schlagringe, 20 illegale Schusswaffen sowie 1.500 bis 2.000 Stück Munition und 15 Softair-Waffen.
Die Waffen waren im gesamten Haus – und der Großteil davon in unversperrtem Zustand – verstreut.
Der Polizei zufolge war der Mann nicht amtsbekannt: "Er war komplett unauffällig. Er dürfte ein Einzelgänger gewesen sein", so die Beschreibung.

"Hinweise aus der Bevölkerung über den Besitz von illegalen Waffen werden vertraulich jederzeit gerne von uns angenommen", appelliert Tullns Bezirkspolizeikommandantin Sonja Fiegl.

Die Amtshandlung führt das Landesamt für Verfassungsschutz und die Polizeiinspektion Königstetten.
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