25.05.2016, 00:00 Uhr

Tulln: Hauptplatz "neu"

Der Hauptplatz wird 'umgestaltet': 17 Bänke, drei Pflanztröge, zwei Radständer und vier Spielgeräte aufgestellt. (Foto: Foto: Zeiler)

Projekt "Stadt des Miteinander": Sitzen, genießen und spielen im Wohnzimmer der Tullner.

TULLN. "Das ist ein Vorzeigeprojekt für Niederösterreich", präsentiert Stadt-Chef Peter Eisenschenk die "Stadt des Miteinander".
Tulln ist ein dynamisches Zentrum mit der sozialen Wärme einer Kleinstadt. Um diese besondere Lebensqualität noch weiter auszubauen, das soziale Zusammenleben zu fördern und Begegnungsräume für die Bürger zu schaffen, ist ein ganzes Maßnahmen-Bündel vorgesehen. "Soziale Maßnahmen zur Stärkung des Miteinander sind die Säule 1, die Attraktivierung und Schaffung von Kommunikationsräumen bilden die zweite Säule", informierte Stadt-Chef Peter Eisenschenk (siehe "Zur Sache").
Mittwoch haben die Stadtpolitiker mehrere bauliche Maßnahmen zur Umsetzung der Säule 2 beschlossen, etwa sollen Pflanzpyramiden und -tröge sowie Steinbänke und Liegestühle in der City aufgestellt werden. Aber auch für die Kleinen wird das Angebot erweitert: Vier Spielboards (zwei bei der Trafik Hausl, eines in der Nähe Brüdergasse sowie vor der Bezirkshauptmannschaft) werden die Herzen der Kinder höher schlagen lassen.

SÄULE 1:

Initiativen und Projekte zur Stärkung des Miteinander statt Nebeneinander
> Netzwerk Nachbar, seit 2010 (z.B. Grätzlfeste, Tanz-/Spielrunden)
> gartenFESTWOCHENtulln 2015, 2017ff
> Donaulände-Spektakel, Juli 2016 (inkl. generationenübergreifender Angebote)
> Grünpatenschaften / Gemeinschaftsgärten, laufend

SÄULE 2:

Attraktivierung bzw. Schaffung von Aufenthalts- / Kommunikationsräumen
> Donaulände & Hauptachsen von der Donaulände ins Zentrum
> Wasserpark / Seerosenbrücke
> Klosterweg (Ausbau 2017) und Begegnungszone Brüdergasse
> Nibelungenplatz / Lederergasse
> Fischergasse / Rudolfstraße

Maßnahmen für Säule 2: In der Gemeinderatssitzung vom 18. Mai wurden zur mehrere bauliche Maßnahmen zur Unterstützung der Säule „Attraktivierung bzw. Schaffung von Aufenthalts- / Kommunikationsräumen“ beschlossen.
Bodenmarkierungen: z.B. eingefärbte Gehweg-Achse direkt vom Nibelungenbrunnen über den Nibelungenplatz in Richtung Hauptplatz
Zusätzliche Bepflanzung im Zentrum: Pflanzpyramiden, große Pflanzvasen und Baum-Pflanztröge in Einkaufsstraßen, Schiffsanlegestelle, Nibelungenplatz, Hauptachsen Donaulände/Stadt
Erweiterte Sitzmöglichkeiten in belebten Stadt-/Grünräumen (Altstadt- bzw. Steinbänke, Liegestühle)
Klein-Kindspielgeräte / Spielboards in Grün-/Frequenzbereichen: z.B. großes Spielgerät Nähe an Hauptplatz-Westseite, 3 kleinere Spielboards am Hauptplatz und in der Rudolfstraße
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