27.07.2016, 10:03 Uhr

Alte Kost auf Mühlviertler Höfen

Der Stolz jeder Bäuerin waren schöne Häferl. Obfrau Uschi Pötscher (Bild) hat eine umfangreiche Sammlung davon. (Foto: Mayrhofer)

Die Ausstellung in Pelmberg widmet sich der alten bäuerlichen Welt

HELLMONSÖDT (mawi). Ein „nahrhaftes“ Thema hat sich die Obfrau des Heimatvereines Urfahr-Umgebung, Uschi Pötscher, für die diesjährige Jahresausstellung im Freilichtmuseum Pelmberg ausgesucht. Die Schau „Von Apfelschmarrn bis Zweckerl“ gibt einen Überblick über die Alltags- und Festtagskost auf einem Mühlviertler Bauernhof in vergangener Zeit.

Bis Oktober geöffnet

Im Freilichtmuseum zeigen Schautafeln die damals üblichen Essenszeiten, die Essgewohnheiten oder die Kost an Arbeits- und Festtagen. Auch über die Arbeitsaufteilung auf den Höfen, die sich zwischen Frauen und Männern stark unterschied, wird der Ausstellungsbesucher informiert. Eine wichtige Rolle im bäuerlichen Haushalt, der vorwiegend auf Selbstversorgung ausgerichtet war, spielte die Vorratshaltung – etwa von Brot, dessen Laibe in einer „Brotleiter“ vor dem Appetit der Mäuse gesichert wurde, oder von Gemüse, das in Erd- oder Sandmieten eingegraben wurde.
Alte Mühlviertler Mundartausdrücke sowie Rezepte vervollständigen die informativen Texte und viele Gefäße, Haus- und Küchengeräte zeigen, was früher in einem bäuerlichen Haushalt Brauch war. Die Sonderausstellung ist bis Oktober jeden Samstag, Sonn- und Feiertag jeweils von 14 bis 17 Uhr oder nach Vereinbarung (Tel. 07215/39110 oder 07215/3340) zu besichtigen.
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