27.04.2016, 08:41 Uhr

„Wald braucht besonderen Schutz“

Max Hiegelsberger (r.) und Georg Schöppl weisen auf die freigegebenen Mountainbikewege in den Bundesforsten hin. (Foto: Land OÖ/Dedl)

Hiegelsberger lehnt Öffnung von Forststraßen für Mountainbiker ab

BEZIRK. „Gerade unser Wald mit seinen zahlreichen positiven Wirkungen bedient vielerlei Interessen und braucht daher einen besonderen Schutz“, erklärt Forst-Landesrat Max Hiegelsberger angesichts der begonnenen Radsaison. Eine generelle Öffnung von Forststraßen für Mountainbiker lehnt Hiegelsberger ab.
„Der Wald ist das Ziel vieler Erholungssuchender, aber vor allem ein wertvoller Lebens- und Wirtschaftsraum, mit dem sorgsam umgegangen werden muss“, betont der Landesrat und verweist gleichzeitig darauf, dass in Oberösterreich bereits alleine von den im Besitz der Österreichischen Bundesforste (ÖBf) befindlichen Forststraßen über 700 Kilometer zum Mountainbiken freigegeben sind. "Diese Strecken wurden unter Berücksichtigung der berührten Interessen und unter Bedachtnahme auf naturschutzrelevante Kriterien sorgfältig ausgewählt", so ÖBf-Vorstand Georg Schöppl.

Erhalt der „Grünen Lunge“
„Es gilt, die Freizeitnutzung mit den forstwirtschaftlichen Erfordernissen in Einklang zu bringen“, erklärt Hiegelsberger. Der Wald ist nicht nur für Menschen, sondern auch für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten wertvoller Lebensraum. „Ein schonender Umgang mit dieser wertvollen Ressource ist das Um und Auf“, betont der Landesrat die Notwendigkeit, die „Grüne Lunge“ in ihrem vollen Umfang zu erhalten.
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