01.06.2016, 20:00 Uhr

Ramsauer informierte über Situation in Syrien

Derartige Bilder, die Petra Ramsauer in drei Tagen in Aleppo gesehen hat, wird sie ein Leben lang nicht vergessen. (Foto: Jan Daniels)
ST. GEORGEN. „Stellen Sie sich vor, in Attersee gäbe es ein Erdbeben, das auch noch in der Musikschule St. Georgen Fens-ter zerspringen ließe“, so drastisch beschrieb Krisenberichterstatterin Petra Ramsauer beim Caritas-Länderabend, was die andauernden Luftangriffe für die Bevölkerung in Syrien bedeuten. Auf Einladung des Projekts Dialog St. Georgen der Caritas Flüchtlingshilfe sprach die gebürtige Schörflingerin über die Krisenregionen Syrien, Irak und Afghanistan. Ramsauer erlebte hautnah mit, wie traumatisierend etwa die durch das Regime in Syrien eingesetzten Fassbomben wirken. "Die Lösung für kann nur eine politische sein. Doch die Zukunft werden nicht honorige Herren in grauen Anzügen gestalten, sondern die Kinder, die heute in Aleppo, Raqqa, Mosul oder in den Flüchtlingslagern leben", betonte Ramsauer.
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