Alsergrund
Neues Kindermedizinisches Zentrum hebt das Versorgungslevel
- Nicole Grois und Markus Breu in ihrer künftigen Praxis.
- Foto: Fabian Franz/MeinBezirk
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Immer weniger Kinderärzte gibt es in Wien. Am Alsergrund gibt es aktuell nur eine Praxis – diese soll jedoch umziehen und in Form einer Primärversorgungseinheit eine noch umfassender Betreuung bieten.
WIEN/ALSERGRUND. In der Schwarzspaniertraße 15/2/6 befindet sich derzeit der einzige Kinderarzt des Bezirks. In der Kinderordination Alsergrund kümmern sich Nicole Grois und Markus Breu, gemeinsam mit einem interdisziplinären Team, aktuell um die kleinen Patientinnen und Patienten.
Künftig wird man das auf einer deutlich größeren Fläche in der Fuchsthallergasse 1 machen können. Vom Psychologen, über Sozialarbeiter bis zu vorerst vier Ärztinnen und Ärzten kann man hierbei auch ein breites Spektrum abdecken, erklärt Breu gegenüber MeinBezirk.
Intelligente Aufteilung
Am neuen Standort soll die Versorgung dann auch zu hundert Prozent barrierefrei erfolgen können. Das dreistöckige Zentrum ist dabei intelligent aufgeteilt – von Stock zu Stock soll es ruhiger werden. Im Erdgeschoss werden somit die akuten Patientinnen und Patienten betreut – hier verfügt man auch über einen Isolationsraum.
- Die Räume sollen hell und einladend gestaltet sein.
- Foto: Fabian Franz/MeinBezirk
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Im ersten Obergeschoss kümmern sich die Ärztinnen und Ärzte dann um standardmäßige Untersuchungen und Impfungen, während im zweiten Stock Sozialarbeiter und Psychologen Raum für Gespräche finden. "Die Idee ist, dass man alles in einem Standort anbietet – wenn ich etwa denn Psychologen einbeziehen will, muss ich nur kurz anklopfen", so Breu.
Mehrsprachige Behandlung
Nicht nur interdisziplinär, sondern auch mehrsprachig geht es in der Primärversorgungseinheit (PVE) künftig zu: Somalisch, Arabisch, Farsi, Kroatisch, Serbisch, Französisch und natürlich Englisch werden gesprochen. Besonders stolz ist man auch darüber, dass sämtliche Leistungen auf Kasse angeboten werden. Künftig hätte man auch gerne noch eine Hebamme, eine Logopädin und eine Ergotherapeutin im Team. Auch ein Babybereich ist in Planung.
- Ein Tresor erinnert an die ehemalige Nutzung des Gebäudes als Bank.
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Generell soll das Zentrum Ende April oder Anfang Mai eröffnen. Breu freut sich jedenfalls, seine Patientinnen und Patienten künftig noch besser versorgen zu können.
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