Neue Ausstellung im Jüdischen Museum

Im Tel Aviv der 1930er-Jahre: Fotograf Ze’ev Aleksandrowicz zeigt Eindrücke von einer faszinierenden Stadt.
  • Im Tel Aviv der 1930er-Jahre: Fotograf Ze’ev Aleksandrowicz zeigt Eindrücke von einer faszinierenden Stadt.
  • Foto: Jüdisches Museum/Aleksandrowicz
  • hochgeladen von Thomas Netopilik

INNERE STADT. Das Jüdische Museum Wien zeigt bis 1. April 2018 die Ausstellung „Israel before Israel – Fotografien von Ze’ev Aleksandrowicz 1932–1936“. Sie zeigt eine Auswahl von Aleksandrowicz’ Palästina-Fotos mit einem Schwerpunkt auf Tel Aviv. Zwischen 1932 und 1935 reiste er dreimal nach Palästina. Tel Aviv, die 1909 gegründete, erste moderne jüdische Stadt, faszinierte ihn.

Beeindruckt von der Aufbruchstimmung, fotografierte Aleksandrowicz europäische Immigranten sowie Araber, aber auch Ozeandampfer und die Baustellen der gerade entstehenden Architektur der modernistischen „Weißen Stadt“. Nach seiner Hochzeit mit einer sefardischen Jüdin im Jahr 1936 wählte er Tel Aviv auch als Wohnsitz für seine junge Familie. Das Fotografieren gab er auf. Erst Jahre nach seinem Tod wurden seine Fotos zufällig entdeckt: mehr als 15.000 Negative, die in einem alten Koffer schlummerten.
Die Schau wurde von Andrea Winklbauer kuratiert und von Conny Cossa gestaltet. Zur Ausstellung erscheint auch ein zweisprachiger Katalog mit zahlreichen Abbildungen.

Zur Sache:

Die Ausstellung „Israel before Israel – Fotografien von Ze’ev Aleksandrowicz 1932–1936“ ist bis 1. April 2018 im Extrazimmer des Museums in der Dorotheergasse 11 zu sehen. Geöffnet ist von Sonntag bis Freitag jeweils von 10 bis 18 Uhr.

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