Frankhplatz
Umfangreiche Umgestaltungsarbeiten haben gestartet

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Die Oberfläche am Frankhplatz wird als erste der neuen Wiener U-Bahn-Linien umgestaltet. Insgesamt 5.000 Quadratmeter umfasst das Projekt dabei. 

WIEN/ALSERGRUND. Mit dem Abschluss der Arbeiten der Wiener Linien am Stationsgebäude der neuen U5 am Frankhplatz beginnt nun die oberflächliche Neugestaltung des Areals. Wo bisher eine asphaltierte Nebenfahrbahn das Bild dominierte, soll bis zum Jahresende ein und grüner Mobilitätsknoten entstehen. Auf einer Gesamtfläche von rund 5.000 Quadratmetern wird das Stationsumfeld dafür großzügig entsiegelt und in einen Aufenthaltsraum verwandelt.

Für Planungsstadträtin Ulli Sima (SPÖ) markiert dieser Umbau einen Wendepunkt in der Stadtplanung: "Es ist dies ein besonderer Moment, denn hier beginnt nach einer langen Baustellenphase nun die Zukunft der neuen U-Bahnvorplätze in unserer Stadt. Mit großzügiger Entsiegelung, Begrünung, neuen Bäumen und Platz für Fußgängerinnen und Fußgänger sowie für Radwege“, so Sima.

Planungsstadrätin Ulli Sima (SPÖ), Bezirkschefin Saya Ahamd (SPÖ) und Neos-Planungssprecherin Selma Arapović bei der Präsentation.  | Foto: Stadt Wien/Christiasn Fürthner
  • Planungsstadrätin Ulli Sima (SPÖ), Bezirkschefin Saya Ahamd (SPÖ) und Neos-Planungssprecherin Selma Arapović bei der Präsentation.
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Das Ziel ist die Schaffung von 1.100 Quadratmetern zusätzlicher Grünfläche und die Pflanzung von 16 neuen Bäumen mit Bewässerungsanlage. Für die Anrainer entstehen zudem rund 40 Sitzgelegenheiten, Trinkbrunnen und Nebelstelen zur Kühlung.

Partizipatives Projekt 

Bezirksvorsteherin Saya Ahmad (SPÖ) hebt vor allem die enge Einbindung der Bevölkerung hervor. „Mein Ziel ist es immer, hier auch Synergien zu finden und zu schaffen“, erklärt Ahmad in Bezug auf die Nutzung der bestehenden U-Bahn-Baustelle. „Wir wollen die Oberfläche danach besser machen, als sie davor war.“

Ein zentrales Highlight dieser Bürgerbeteiligung ist die Garelligasse. Laut Ahmad wurde auf Wunsch der Anrainer entschieden, diese in eine verkehrsberuhigte Fußgängerzone umzuwandeln. „Das war etwas, das sich die Bewohnerinnen und Bewohner im Zuge des Beteiligungsformats sehr deutlich gewünscht haben“, so die Bezirksvorsteherin.

Auch die Garelligasse wird umgestalltet.  | Foto:  message
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Trotz notwendiger Sparmaßnahmen investiert der Bezirk Alsergrund massiv in die Lebensqualität vor Ort. Ahmad beziffert den finanziellen Beitrag des Bezirks auf rund 800.000 Euro für das Gesamtprojekt Frankhplatz. "Ich glaube, das ist ganz wichtig auch in Zeiten, wo wir sparen müssen, dass wir umsichtig mit dem Budget umgehen, aber gleichzeitig dennoch keinen Stillstand haben, sondern sehr wohl was bewegen für die Bewohnerinnen und Bewohner“, erklärt sie.

"Wunderbare Kulisse"

Am Ende des Gesprächs führt Neos Planungssprecherin, Selma Arapović weiter aus, dass der Frankhplatz trotz seiner technischen Komplexität als Verkehrskreuzung, mit Straßen, Fahrradwegen oder auch Öffis ein enormes Potenzial besitzt. Durch die Einverleibung bisheriger Parkplatzflächen in die Gestaltung werde der Raum für die Menschen zurückgewonnen.

Sie zeigt sich überzeugt, dass die Kombination aus der aufgewerteten Oberfläche und der "wunderbaren Kulisse" vor Ort ein besonders schönes Stadtbild ergeben wird. Das Projekt schließt direkt an die bereits neugestaltete Universitätsstraße an und bildet somit einen wichtigen Teil eines neuen Stadtgefüges.

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