01.04.2015, 03:00 Uhr

Majda Moser steht für Integration

Die Alsergrunderin Majda Moser gibt ihre Erfahrungen mit dem Thema Integration jetzt an Schulen weiter. (Foto: Hammer)

Alsergrunder Energetikerin wirbt an Schulen für mehr Miteinander

Im Alter von 15 Jahren verließ Majda Moser ihre frühere Heimat in Slowenien, um sich in Wien ein besseres Leben zu machen. "Meine Anfänge waren nicht einfach. Ich wurde überall als 'Tschusch' bezeichnet", erinnert sich die 62-Jährige. Nach einem unverschuldet erlittenen Verkehrsunfall war Moser sogar halbseitig gelähmt und arbeitsunfähig. "Ich wollte aber wieder etwas machen. Da habe ich mich der Bioenergetik verschrieben", erzählt die Alsergrunderin. Mittlerweile ist Moser ein gefragter Coach im In- und Ausland und hat auch bereits zwei Bücher über ihre Methode veröffent-licht.

Vorbild für Schüler
Ihre Erfolgsgeschichte hat auch den früheren Integrations-Staatssekretär und jetzigen Außenminister Sebastian Kurz (VP) beeindruckt. "Ich bin jetzt ehrenamtlich als Integrationsbotschafterin in Schulen unterwegs und versuche den Jugendlichen mit meiner Geschichte mehr Verständnis für das Miteinander zu vermitteln. Man darf die Menschen nicht nach der Herkunft beurteilen", so Moser. In dieser Funktion ist die Alsergrunderin in prominenter Gesellschaft mit Thaiboxer Fadi Merza, TV-Star Arabella Kiesbauer, Ex-Miss Amina Dagi oder ORF-Wettermoderatorin Eser Ari-Akbaba.
Ihren ersten Einsatz hat Moser bereits hinter sich. "Wir waren in der HLW 9 zu Gast und haben dort angeregt diskutiert. Die Stimmung war sehr positiv", freut sich Moser.
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