Europaballett St. Pölten.
"Das Dschungelbuch" als Ballett
- Der kleine Mogli (Leonard Preiss)
- hochgeladen von Gabriela Stockmann
ST. PÖLTEN/BADEN. Wer kennt "Das Dschungelbuch" nicht? Die Geschichte von Mogli, der im Dschungel aufwächst und erst spät die menschliche Gemeinschaft kennenlernt, bezaubert seit 1967 Alt und Jung. Die Idee, den Stoff aus der Feder von Rudyard Kipling als Ballett auf die Bühne zu bringen, hatte Michael Kropf erstmals im Jahr 2016, damals in Zusammenarbeit mit der Bühne Baden. Nun erlebt "Das Dschungelbuch" eine Neuauflage: In einer neuen Choreografie von Michael Kropf, mit neuer Musik (von Volksopernsänger Wolfgang "Gratschi" Gratschmaier) und spannendem Bühnenbild mit Projektionen vom ebenfalls in Baden bekannten Manfred Waba.
Auf der Bühne bezaubern der kleine Mogli (Leonard Preiss) und der eindrucksvolle artistische große Mogli (Leonardo Germano) sowie die bekannten Figuren Bagheera (Nichika Shibata), Balu (Luan Bergmann) und viele mehr.
Für die Eleven der Europaballett-Akademie ergab sich eine tolle Gelegenheit, ihr tänzerisches Potential an der Seite der großen Profis zu entfalten. Ein Konzept, das für mehrfach ausverkauftes Haus im Theater des Balletts in der St. Pöltner Oriongasse sorgte. Noch am 25. und 26. April besteht Gelegenheit, "Das Dschungelbuch" zu erleben.
Michael Fichtenbaum, Künstlerischer Leiter des Europaballetts, lobt die "große Hingabe", mit der Michael Kropf die Choreografie entwickelte. "In Zeiten der digitalen Medien ist dieses Projekt eine Einladung an junge Menschen, die Kunst des Balletts aktiv zu erleben. Wir freuen uns, dass diese Produktion in mehreren Ländern gezeigt wird, um möglichst vielen Kindern diese Erfahrung zu ermöglichen."
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