Kiwanis Mattighofen und Lions Mattigtal helfen gemeinsam

Herbert Eder, Präsident der Kiwanis, Emeka Emeakaroha, Barbara Kainzner und Fritz Egger, Präsident der Lions.
  • Herbert Eder, Präsident der Kiwanis, Emeka Emeakaroha, Barbara Kainzner und Fritz Egger, Präsident der Lions.
  • Foto: Lions Mattigtal
  • hochgeladen von Barbara Ebner

SCHALCHEN. Eigentlich sind die Serviceclubs stolz darauf, hauptsächlich regional zu helfen und 100 Prozent der Spenden den Betroffenen zur Verfügung zu stellen. Doch diesmal war es anders: Über Vermittlung von Barbara Kainzner aus Mattighofen, Optikerin in Ruhestand, wurden eine Brillenmessanlage und ein Brillenglas-Schleifgerät für das Dorf Umunohu in Nigeria angeschafft und von den Serviceclubs bezahlt.

Kainzner fliegt nach Nigeria, um der Bevölkerung dort gebrauchte, von ihr gesammelte Brillen anzupassen. Wobei das größte Problem die Logistik der Brillen ist. Sie macht diesen Einsatz ehrenamtlich und ist in dem Dorf schon fast daheim.

Als "Dankeschön" hat es am 23. November im Gasthaus Kopp in Holzleiten einen Powerpoint-Vortrag gegeben. Gehalten hat diesen ein schwarzer Priester, der in St. Pölten , unter der Patronanz von Bischof Krenn studiert hat.

Dieser Mann ist vor Ort und hat viel Engagement und zündende Ideen. Sein Name: Emeka Emeakaroha. Emeka organisiert ausländische Ärzte, die den grauen Star operieren. Leute die schon blind waren, können wieder sehen. Sie sind dann überglücklich und haben ein zweites Leben vor sich. Viele Kinder können nicht zur Schule gehen, weil den Eltern das Schulgeld fehlt. Emeka setzt sich daher für Patenschaften ein.

Die Kinder tragen allesamt Lasten auf dem Kopf. Der Priester besorgt deshalb jede Menge an Schiebetruhen, um die Wirbelsäule der Kinder zu schützen. Er besorgt auch Fahrräder und organisiert Lehrgänge, denn seine Schützlinge können nicht Rad fahren.

Ein Krankenhaus wurde gebaut, mit dem Namen "Madona Austria". Eines der Grundübel vor Ort ist der Nabelbruch. Jedes dritte bis vierte Kind ist davon betroffen. Seit Emeka die große Gefahr eines Darmverschlusses erkannt hat , gibt es Ärzte vor Ort, die die Kinder operieren.

Emeka hat weiters einen Brunnen bauen lassen, mit einer Tiefe von 150 Metern. Damit das Wasser sparsam verwendet wird, gibt es Duschen vor Ort. Diese können die Einwohner benutzen und müssen das Wasser nicht nach Hause tragen. Die anwesenden Kiwanis und Lions waren begeistert vom Vortrag und dem Engagement Emeka Emeakarohas und sahen ihr Geld bestens angelegt.

Um 100 Euro im Jahr können Patenschaften für die Kinder in Nigeria übernommen werden. Anträge erhalten Interessierte bei den Kiwanis sowie bei den Lions unter Tel. 0664 73653987.

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