Sägewerk in Friedburg stand komplett in Flammen

Großbrand Sägewerk Feldbacher in Lengau
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LENGAU (ebba). Gestern Nachmittag waren insgesamt 26 Feuerwehren aus Oberösterreich und dem angrenzenden Bundesland Salzburg damit beschäftigt, das in Vollbrand stehende Sägewerk Feldbacher in Friedburg zu löschen. Rund 450 Einsatzkräfte rückten mit 53 Fahrzeugen aus. Laut Bezirksfeuerwehrkommando Braunau war dies einer der größten Brände im Innviertel in den letzten Jahrzehnten.

Die Katastrophe ist durch ein brennendes Auto ausgelöst worden. Eine junge Mutter hatte den Kleinbus gesteuert und schaffte es offenbar gerade noch, ihre beiden Kleinkinder ins Freie zu retten. Sie verständigte umgehend die Feuerwehr. Die Flammen des abgestellten Fahrzeuges sprangen jedoch rasch auf einen Holzstoß und in der Folge auf die Lagerhalle des Sägewerks über. Binnen kürzester Zeit standen drei Hallen in Vollbrand. Auch mehrere Autos wurden schwer beschädigt. Personen kamen keine zu Schaden. Die Rauchwolke war kilometerweit zu sehen. "Die Hitze ist enorm", schilderte Zaim Softic von der Freiwilligen Feuerwehr Lengau. Die zahlreichen Feuerwehren konnten den Brand schließlich unter Kontrolle bekommen.

Der Einsatz dauerte mehr als 20 Stunden. Der Schaden ist beträchtlich, dürfte aber durch die Versicherung gedeckt sein. Etwa die Hälfte der Fläche ist abgebrannt. "Wir werden frühestens in einem Monat wieder zur Hälfte produzieren können. Bis die Firma völlig aufgebaut ist, werden wohl zwei Jahre vergehen", erklärt Erich Feldbacher, der die Firma gemeinsam mit seinen Brüdern führt.

Video: Zaim Softic
Fotos: Manfred Fesl

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