Leserbriefe Brigittenau
Wie steht es um die Radbügel im 20.Bezirk?

Mit einem Protest in der Pappenheimgasse wollte die "Radlobby" den Mangel an Radbügeln im 20. Bezirk aufzeigen. Die Brigittenauer sind geteilter Meinung.
  • Mit einem Protest in der Pappenheimgasse wollte die "Radlobby" den Mangel an Radbügeln im 20. Bezirk aufzeigen. Die Brigittenauer sind geteilter Meinung.
  • Foto: Sabine Krammer
  • hochgeladen von Kathrin Klemm

Nach der Protestaktion der "Radlobby Brigittenau" (direkt hier nachzulesen) gehen die Meinungen im 20. Bezirk auseinander.

Mehr Radabstellplätze fordert die "Radlobby Brigittenau" mit einer Protestaktion vor der Bücherei Pappenheimgasse. Insgesamt würden 250 Radbügel im Bezirk fehlen, wofür die Aktivisten eine Auflösung von 25 Parkplätzen fordern.

„Bei genauer Betrachtung muss man schon die Frage stellen, ob es noch um Fahrradbügel geht, oder doch darum, Autos generell aus der Stadt zu verbannen", so SPÖ-Gemeinderat Erich Valentin. Denn der Bezirk mache viel, um allen Verkehrsteilnehmern ihre bevorzugte Art der Fortbewegung zu ermöglichen. Die bz-Leser sind geteilter Meinung.

Leserbriefe 

Herr Valentin stellt Forderungen aus dem Jahr 1960 und das als SPÖ-Umweltsprecher. Bei einem Motorisierungsgrad, der der drittniedrigste Österreichs ist, und einem Rückgang von beinahe 800 Autos im Bezirk, wird man wohl ein paar Parkplätze für Fahrräder bereitstellen können.
Otto Mittmansgruber, E-Mail

Die Forderungen der Radlobby kann man nicht ernst nehmen. 250 fehlende Radbügel im Bezirk? Auch wenn hier oder da ein weiterer Radbügel nicht schaden könnte, einen derart großen Mangel gibt es sicher nicht.
Helmut Walter, E-Mail

Viele Radbügel im Bezirk stehen leer. Wozu braucht man dann weitere Radbügel, wenn die vorhandenen nicht genutzt werden?
Anna Reitmayr, E-Mail

Ich bin gerne bereit, für einen ordentlichen Abstellplatz etwas zu bezahlen. Für ein Auto bekäme ich um wenig Geld ein Parkpickerl oder einen Garagenplatz. Für mein sehr platzsparendes Fahrrad gibt es nichts Adäquates. Die Brigittenau mache viel, um allen Verkehrsteilnehmern ihre bevorzugte Art der Fortbewegung zu ermöglichen, sagt Valentin. Davon merke ich nicht viel.
Christian Steger-Vonmetz, E-Mail

Als täglich Radfahrender stimme ich der Forderung nach mehr Abstellplätzen voll zu. Als alter Sozialdemokrat bin ich über Herrn Valentins Aussagen schockiert. Sozialdemokratie bedeutete früher Fortschritt und mutige Visionen für ein soziales Miteinander und eine lebenswerte Zukunft.
Cesar Brandner, online

Die Aktivisten wollen 25 Parkplätze für Radbügel entfernen? Es muss doch andere Möglichkeiten geben, um mehr Abstellmöglichkeiten zu schaffen, mit der Radfahrer und Autofahrer zufrieden sind.
Theresa Forstner, E-Mail

In keinem Bezirk wurde in den vergangenen Jahren so wenig in die Radinfrastruktur investiert wie in der Brigittenau – ganz im Gegenteil, der Bezirk sträubt sich gegen jede noch so kleine Maßnahme zulasten des Autoverkehrs. Gerade der 20. ist als dicht bebauter Bezirk ideal für den Fahrradverkehr geschaffen. Ich hoffe, dass hier endlich ein Umdenken stattfindet.
Ulf Fischer, E-Mail

Am Sachsenplatz wurden vor einigen Monaten Radbügel montiert, welche zumeist ausgelastet sind. Aber  weiterhin hängen im Park bis zu fünf Fahrräder an den niedrigen Umrandungen. Wenn diese Fahrräder dann wegrutschen, blockieren sie den schmalen Gehsteig. Ich bin kein Radfahrer, aber ich halte es für sinnvoll noch einen weiteren Block von Radbügeln zu montieren. 
Peter Smrcek, E-Mail

Schreiben Sie uns!

Wie ist Ihre Meinung? Gibt es im Bezirk genügend oder zu wenige Radbügel? Schicken Sie einen Leserbrief an brigittenau.red@bezirkszeitung.at oder per Post an bz Brigittenau, Weyringergasse 35/3, 1040 Wien.

Autor:

Kathrin Klemm aus Leopoldstadt

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