Konzertabend in der Bezirkshauptstadt
Amerling rockt Taro mit Schmäh, Dialekt und Poesie
- Die Mundart-Band Amerling erzählte Geschichten und ließ das Publikum innerlich verreisen
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Raggae trifft Dialekt, Funk trifft Poesie. Mit Hilfe von Schmäh und aussagekräftigen Nummern trifft Amerling einen Nerv beim Publikum.
BRUCK/LEITHA. Im Taro, in der Nähe vom Hauptplatz, ließ die Band ab 20:00 keine Wünsche offen. Mit einem abwechslungsreichen Programm, mitreißenden Rhythmen und stimmungsvoller Atmosphäre begeisterten die Musiker das Publikum vom ersten Song an.
- Das Taro in Bruck bot den perfekten Ort zum Abschalten und Genießen
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Geschichten aus dem Alltag
„Eigentlich ist es Popmusik mit einer klassischen Wienerlied-Besetzung“, erklärt Bandleader, Sänger und Gitarrist Christoph Amelin. Das Quartett besteht aus ihm, der Sängerin Jacqueline Kranewitter, die mit ihrer einzigartigen Stimme Lieder wie „Berlin“ zu einem Gänsehaut-Moment machte - Ralf Tenner am Bass und Harald Fink an der „Quetschn“ und am Keyboard runden die Band perfekt ab.
- Amerling begeisterte das Publikum mit toller Musik und einzigartigem Schmäh
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Zwischen der lockeren und humorvollen Moderation von Christoph Amelin, welcher mit Schmäh und Sympathie durch den Abend führte, klangen ruhige Balladen und stimmungsvolle Nummern durch die Bezirkshauptstadt. „Alltagsbeobachtungen und was man so erlebt, daraus entstehen die Lieder“, erklärt er.
Musik mit Wiener Charme
Die Mischung aus nachdenklichen Texten, eingängigen Melodien und humorvollen Anekdoten kam beim Publikum bestens an. Die intime Atmosphäre im Garten des Taro bot den perfekten Rahmen für die authentischen Geschichten, die die Band mit ihrer Musik erzählt. Gesungen wurde ausschließlich in Mundart. Damit wirkten die Texte persönlich und nah am Alltag. Man konnte sich in Songs wie zum Beispiel „Badeverbot im August“ hineinversetzen und mitfühlen.
- Nach 4 Zugaben verabschiedeten sich die Künstler von ihrem begeisterten Publikum
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„Auf der Gitarre klingt es wie Ernst Molden, wenn alle mitspielen, ist es Austro-Pop.“ So beschreibt der Bandleader die abwechslungsreichen Melodien und vor allem auch Möglichkeiten, ein Stück zu interpretieren. Neben den Balladen und Stimmungskrachern zeigen Amerling auch mit zeitkritischen Nummern auf. Sie versuchen Gedanken anzuregen und dem Publikum etwas zum Nachdenken mitzugeben.
Nach vier Zugaben und unter tosendem Applaus verabschiedete sich Amerling im Taro. Das Publikum konnte für zwei Stunden „innerlich verreisen“ und einen gelungenen Konzertabend genießen.
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