Ein Kürzel in der Not

Christian Ulram, Manuel Eger und Roscoe Baston vom Brucker Roten Kreuz tippen schon drauf los.
  • Christian Ulram, Manuel Eger und Roscoe Baston vom Brucker Roten Kreuz tippen schon drauf los.
  • Foto: Rotes Kreuz
  • hochgeladen von Sarah Wallmann

BEZIRK (sawa). Verkehrsunfall auf der A4 Ostautobahn bei Göttlesbrunn: Die Einsatzkräfte kämpfen sich durch das Geschehen, versorgen die Verletzen. Doch eine Frage bleibt offen: Welche Personen sollen verständigt werden? Um den Einsätzkräften das Kontaktieren der Angehörigen zu erleichtern, gibt es verschiedene Ideen: Eine davon ist, das Kürzel "ICE" ("In Case of Emergency") vor den Namen der Kontaktperson im Handy zu speichern.
Die Idee kommt aus Großbritannien, ist dort mittlerweile zu einem kostenpflichtigen Dienst geworden. Genau aus diesem Grund spricht sich Florian Schodritz vom Brucker Roten Kreuz für die deutsche Version "IN" für "Im Notfall" aus: "In Österreich gibt es keinen kostenpflichtigen Dienst dafür. Außerdem könnten die Leute "ICE" mit dem Zug verwechseln."
Grundsätzlich steht Schodritz dem Ganzen positiv gegenüber, aber: "Üblicherweise verständigen wir keine Angehörigen, außer bei Minderjährigen. Für die Polizei oder das Krankenhaus ist es aber durchaus hilfreich."

SO FUNKTIONIERT'S
Wenig Aufwand, große Wirkung: Im Handy den Notfallkontakt mit "IN" ("Im Notfall") und dem Namen einspeichern (z.B. "IN Mama" oder "IN Bruder"). Vergessen Sie dabei nicht, die IN-Kontaktpersonen darüber zu informieren.

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