In Hainburg
Erasmus-Besuch aus Griechenland zu Gast
- Dass Hainburg an der Donau als Standort für diesen Austausch gewählt wurde, ist ein starkes Zeichen.
- Foto: Römerland Carnuntum Jugend
- hochgeladen von Birgit Bachhofner
Kürzlich durfte Hainburg an der Donau im Rahmen eines Erasmus-Study-Visits eine Gruppe von Pädagoginnen und Pädagogen aus Griechenland begrüßen.
HAINBURG/DONAU. Organisiert wurde der Aufenthalt in von der NÖJA (Niederösterreichische Arbeitsgemeinschaft Offene Jugendarbeit). Vor Ort wurde das Programm durch Römerland Carnuntum Jugend, unter anderem als Träger des Jugendhauses Hainburg, in Zusammenarbeit mit der MS Hainburg, der Allgemeinen Sonderschule und Risflecting, begleitet und gestaltet.
Der erste Programmpunkt führte die Gäste in die Mittelschule Hainburg. Besonders eindrucksvoll war die Schulführung durch Schülerinnen und Schüler selbst, die einen authentischen Einblick in den Schulalltag ermöglichte.
Ergänzend dazu wurde auf Englisch das österreichische Schulsystem vorgestellt sowie die enge Zusammenarbeit zwischen Jugendarbeit und Schulsozialarbeit in der Region erläutert. Die Schüler und Schülerinnen meisterten dieser Herausforderungen mit Bravour.
Im Anschluss besuchte die Gruppe die Allgemeine Sonderschule, wo sie Einblicke in die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen mit besonderen Bedürfnissen erhielt. Der darauffolgende Austausch bot Raum, Beobachtungen zu reflektieren und Erfahrungen aus den jeweiligen Ländern zu vergleichen.
Ein weiterer Schwerpunkt lag auf einem fachlichen Input zu dem jugendrelevanten Thema „Rausch und Risiko“, bei dem praxisnahe Zugänge aus der offenen Jugendarbeit vorgestellt und ausprobiert wurden.
Im Jugendhaus Hainburg wurde deutlich, wie eng offene Jugendarbeit und Schulsozialarbeit miteinander verzahnt sind – nicht zuletzt dadurch, dass dieselben Fachkräfte in beiden Bereichen tätig sind. So haben sie kontinuierliche Beziehungen zu jungen Menschen und eine abgestimmte Unterstützung über verschiedene Lebensbereiche.
Was Erasmus+ ist
Das Erasmus+-Programm der Europäischen Union fördert internationale Zusammenarbeit, Mobilität und Austausch im Bildungs- und Jugendbereich. Ziel ist es, voneinander zu lernen, gemeinsame Projekte zu entwickeln und die Qualität pädagogischer Arbeit europaweit weiterzuentwickeln.
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