Sanierung der Erzdiözese
Barrierefreies Zuhause in Lanzendorf geschaffen
- Architekt Kurt Sattler, Franz Marenich Sozial-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister, Sabine Benczur-Juris, Caritasdirektor Klaus Schwertner
- Foto: NLK/Filzwieser
- hochgeladen von Roland Weber
Die Caritas der Erzdiözese Wien modernisiert das Wohnhaus Haus Anna in Lanzendorf umfassend. Sozial-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister machte sich bei einem Baustellenbesuch ein Bild vom Fortschritt der Arbeiten.
LANZENDORF. Das Gebäude, das Anfang der 1970er-Jahre errichtet wurde, wird an die heutigen Anforderungen des Wohnens für Menschen mit Behinderung angepasst. Das generalsanierte Wohnhaus bietet künftig 26 Menschen mit intellektueller und mehrfacher Behinderung ein modernes und barrierefreies Zuhause.
Langfristiges Wohnangebot
Perspektivisch soll der Standort entsprechend der Altersstruktur der Bewohnerinnen und Bewohner schrittweise weiterentwickelt werden und damit langfristig ein bedarfsgerechtes Wohnangebot für ältere Menschen mit Behinderung schaffen.
„Menschen mit Behinderung sollen in Niederösterreich selbstbestimmt, sicher und in Würde leben können – unabhängig von ihrem Alter oder Unterstützungsbedarf. Mit der umfassenden Generalsanierung des Hauses Anna wird ein modernes, barrierefreies und zukunftsorientiertes Wohnangebot geschaffen, das den Bedürfnissen der Bewohnerinnen und Bewohner gerecht wird", betont Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister.
Die Förderung des Landes Niederösterreich in Höhe von über 2,5 Millionen Euro, so Teschl -Hofmeister, sei eine Investition in mehr Lebensqualität, Inklusion und Chancengleichheit.
"Gleichzeitig zeigt dieses über 5 Millionen schwere Projekt, dass soziale Verantwortung und nachhaltiges, klimafittes Bauen durch die Weiterverwendung bestehender Bausubstanz erfolgreich miteinander verbunden werden können“, so die Sozial-Landesrätin.
Selbstbestimmtes Leben
„Mit der Sanierung des Haus Anna schaffen wir einen Ort, an dem Menschen mit Behinderung selbstbestimmt leben und sich zu Hause fühlen können. Moderne, barrierefreie Wohnräume, Gemeinschaft und Rückzugsmöglichkeiten gehen hier Hand in Hand und ermöglichen ein gutes Leben bis ins Alter.", so Caritasdirektor Klaus Schwertner. Er bedankte sich bei der Begehung für die Unterstützung des Landes Niederösterreich: „Zukunftsweisende Projekte wie dieses sind nur gemeinsam möglich. Die Förderung des Landes ist ein starkes Zeichen für Inklusion und die Unterstützung von Menschen mit Behinderung.“
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