22.10.2017, 16:44 Uhr

"PIPILAND wird berühmt mit PIPIRELLI"

Foto: Gabriella Bösze Die toughe Henne "Schnabelchen" ganz anschmiegsam mit Model Markus Schnabel
Hainburg an der Donau: Glasbau Otto |

Jetzt ist er in aller Munde, der neue "PIPIRELLIKALENDER" mit viel nackter Haut, jede Menge Testosteron und flauschigen Federn.

Aufgeregtes, wildes Gegacker unter allen gefiederten Freunden im Gnadenhof Pipiland in Bad Deutsch Altenburg.
Wohin waren Eulchen, Schnabelchen, Goldie, Queeny 
und ein paar andere unserer Freunde plötzlich verschwunden?
Warum
hatte sie denn unsere fürsorgliche Ziehmutter Nina mit dem Auto entführt?
Was hatte man mit ihnen vor, kamen sie je wieder zurück?
Wo wir
 doch erst vor ein paar Monaten aus dieser furchtbar engen, stickigen Halle gemeinsam mit vielen anderen Ziehgenossinnen gerettet wurden.

Wie zusammengeschweisst hatten wir hier aufeinander geklebt, mussten uns kläglich um's Futter raufen, erlitten unbeschreibliches Leid und das nur um täglich viele Eier zu legen. Bei so einer wilden Aktion hatte sich die junge Schnabel chen ihr wertvollstes Werkzeug gebrochen.
Von da an
konnte sie nur unter quallvollen Schnabel-Schmerzen irgendwie an ein paar Körner kommen, so entwickelte sie eine tolle Schaufeltechnik um schließlich zu überleben.
Eulchen, Andrea, Henriette, Coco, Xena und die anderen Hühner und Hähne waren aus einem anderen Zuchtstall zu uns ohne ihr Federkleid und von Krankheiten sowie Parasiten befallen; manche von ihnen auch mit riesigen Kotklumpen am Bein, an einem späten Abend ins schöne Pipiland  gebracht worden. 
Dort trafen sie nachdem sie vom Tierarzt in Hainburg untersucht, geimpft, von Doris, Helga, Angelika und Nina gewaschen und gut versorgt waren, oft erst nach der Quarantäne auf verschiedene neue Artgenossen.

Im Stall duftete
es herrlich nach frischem Stroh, reichlich Futter und Wasser waren auch schon bereitgestellt worden. Die nackten Hühner wurden mit sogenannten Hühnerpullovern bekleidet um wenigstens etwas geschützt zu sein. Anfangs war es natürlich etwas schwierig sich an regelmäßige kleinere Portionen zu gewöhnen-im Pipiland wurde nicht im Akkord gefuttert!

Schließlich waren wir alle keine Legemaschinen mehr, sondern freie Hühner und Hähne mit einem grossen Stall, dazu endlich wirklich viel Auslauf im Freien.


Einige Bäume, Hollunderbüsche, Erdmulden und Schlammlöcher luden uns gerade zu ein das Gelände abenteuerlich zu erkunden, nach Herzenslust zu scharren, Grünzeug zu picken und einfach unser "Dasein" zu geniessen.
Wir bildeten eine kooperative Gemeinschaft, egal wie kampfeslustig oder scheu manche Neuankömmlimge waren.
Manchmal kam es auch vor, dass sich gleich von vornherein mehrere der geretteten Hühner in ein neues stetes zu Hause verabschiedeten. Sie wurden von Hühnerfreunden auf eine gute Lebenszeit und das konnte schon bis zu 8 Jahre sein, adoptiert.

Aber wir hier der harte liebgewonnene Kern, hatten teilweise Paten die uns einen individuellen Namen gaben und mit Spenden für uns auf dem Gnadenhof sorgten.


Doch da diese Spenden sei es in Form von Futter, Sach -oder teilweise auch Geldspenden oft nicht ausreichten, entstand diese gemeinsame Idee des "Pipirelli Kalenders" der von unseren engagierten mutigen Lebensretterinnen Nina, Doris, Helga, Angelika und tatkräftigen Helfern umgesetzt wurde.

Jetzt war uns endlich auf Pipiland klar wo unsere auserwählten Kameradinnen geblieben waren.
Schnabelchen, Eulchen, Cleopatra,  Hahn Bube und die anderen aus der Hühnerschar hatten ein aufregendes Fotoshooting mit Brigitte der Patin von Eulchen und zwölf charakterstarken Männern erlebt.
Wild
und fröhlich durcheinander gackernd kamen sie schließlich zu uns zurück.

Diese ausdrucksvollen Fotos wurden schließlich von der Firma Ha(h)nreich in Bad Deutsch Altenburg zu einem einzigartigen Fotodruck-Kalender zusammengefügt.

Der originelle PIPIRELLIKALENDER 2018 konnte dann letzten Freitag im Rahmen einer Vernissage bei Glasbau Otto in Hainburg der Öffentlichkeit präsentiert werden.

Nina Hofstädter und ihre ehrenamtlichen Helferinnen mit Leib und Seele seit 2015 im "Rette (D)ein Huhn" Projekt verwachsen, erinnerten an das ständige Tierleid der Hühner in Massentierhaltung und appelierten in ihrer Laudatio an uns die Konsumenten, den gefiederten Freunden wieder ein Leben in Freiheit und Gesundheit zu geben.
 
Denn es ist Tatsache, ein krankes hybrid gezüchtetes Tier aus der Massentierhaltung, vollgepumpt mit Medikamenten auf engstem Raum im eigenen Kot vegetierend macht auch uns beim Verzehr krank! 

In jedem Fall ist das Projekt Rette (D)ein Huhn jetzt schon mit 10.000 geretteten Hühnern und der Neue PIPIRELLIKALENDER dazu ein wachsender Erfolg!

Die signierten Bilder sollen in Kürze zugunsten des Gnadenhof Pipiland versteigert werden.
Wer das wunderbare Projekt "Rette (D)ein Huhn" und ein sorgloses Leben von Eulchen, Schnabelchen, Henriette, Leni, Bube & Co unterstützen möchte kann unter dem Spendenkonto:
Verein-Rette dein Huhn,    
IBAN:AT29 3207 3000 0300 5808
BIC: RLNWATWWBRL seine individuelle Spende direkt überweisen.

Den besonderen PIPIRELLIKALENDER können sie unter http://www.pipirelli.at jetzt schon bestellen.




 


 















 
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