Neujahrsempfang Eisenstadt
Das Jahr des Ehrenamtes 2026 beginnt
- Bürgermeister Thomas Steiner rief im Beisein des 1. Vizebürgermeisters Istvan Deli, der 2. Vizebürgermeisterin Charlotte Toth-Kanyak (l.) und den beiden Vertreterinnen des Landes: Landeshauptmannstellvertreterin Anja Haider-Wallner (2.v.r.) sowie Landesrätin Daniela Winkler (2.v.l.) das Jahr des Ehrenamtes in Eisenstadt aus.
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Glanzvoller Auftakt ins neue Jahr: Mit einem festlichen Neujahrsempfang im Rathaus hat Eisenstadt offiziell das „Jahr des Ehrenamtes 2026“ eingeläutet.
EISENSTADT. Rund 350 Gäste aus Politik, Kirche, Wirtschaft, Vereinen sowie aus Kunst und Kultur folgten am Donnerstag der Einladung von Bürgermeister Thomas Steiner. Unter den zahlreichen Ehrengästen befanden sich auch Landesrätin Daniela Winkler, Minister Martin Polaschek, Landeshauptmannstellvertreterin Anja Haider-Wallner, Volksanwältin Gaby Schwarz, Ehrenbürger Bürgermeister a. D. Peter Nemeth, Militärkommandant-Stellvertreter Raimund Wrana, Wirtschaftskammer-Präsident Andreas Wirth, Landwirtschaftskammer-Präsident Nikolaus Berlakovich sowie Raiffeisen Generaldirektor-Stellvertreterin Eva Fugger.
Investitionen trotz schwieriger Zeiten
In seiner Festrede blickte Bürgermeister Steiner auf das Jubiläumsjahr 2025 zurück und skizzierte die Herausforderungen der kommenden Jahre. Im Jahr 2025 habe sich die Landeshauptstadt als moderne, kulturell lebendige und zukunftsorientierte Stadt präsentiert. Beim Österreichischen Städtetag habe sich Eisenstadt als verlässlicher Partner innerhalb der kommunalen Familie gezeigt. Trotz schwieriger finanzieller Rahmenbedingungen bekenne sich Eisenstadt weiterhin zu Investitionen – etwa in Bildung, Klimaschutz und Lebensqualität. Der Neubau von Volksschule und Kindergarten, die Eröffnung des Kommunikationszentrums St. Georgen, Entsiegelungsprojekte auf innerstädtischen Plätzen, die Erweiterung des Fraunschielparks und ein geplanter Tiny Forest wurden als Beispiele genannt.
- Bürgermeister Thomas Steiner mit Minister Martin Polaschek
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2026 – das Jahr des Ehrenamtes
Emotionaler Höhepunkt des Abends war die offizielle Ausrufung des „Jahres des Ehrenamtes 2026“. Ehrenamt sei kein Lückenfüller, sondern das Rückgrat der Gesellschaft, betonte Steiner. Sein Dank galt den Einsatzorganisationen, den Vereinen, dem sozialen Ehrenamt, der Jugend- und Kulturarbeit sowie all jenen, die still und oft unbemerkt helfen. „Eine Stadt kann verwaltet werden – eine Gemeinschaft muss getragen werden“, so der Bürgermeister. Ehrenamt sei gelebte Demokratie und werde in Eisenstadt 2026 sichtbar gemacht, anerkannt und gestärkt – nicht nur mit Worten, sondern mit Haltung.
- Traditionell spenden die Gäste des Neujahrsempfangs für den guten Zweck: Bürgermeister Thomas Steiner und der 1. Vizebürgermeister Istvan Deli mit Elli Roller und Elke Aufner-Hergovich vom STOP-Projekt sowie Waltraud Bachmaier und Silvia Vogl von der Nachbarschaftshilfe Eisenstadt.
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Spendenprojekt
Der Neujahrsempfang stand auch im Zeichen der Solidarität. Die von den Gästen gesammelten Spenden kommen dem STOP-Projekt – Stadtteile ohne Partnergewalt – sowie der Nachbarschaftshilfe Eisenstadt zugute.
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