Stichwahl in Steinbrunn: Wer wird Ortschef?

Das Duell: Thomas Kittelmann (l., ÖVP) gegen Gerhard Frasz (SPÖ).
  • Das Duell: Thomas Kittelmann (l., ÖVP) gegen Gerhard Frasz (SPÖ).
  • Foto: Toth-Sonns
  • hochgeladen von Franz Tscheinig

STEINBRUN (ft). Auch in Steinbrunn wird am Sonntag ein neuer Bürgermeister gewählt. Um das Kreuzerl buhlen dabei Gerhard Frasz (SPÖ) und Thomas Kittelmann (ÖVP). Wir sprachen mit beiden Kandidaten.

Bezirksblätter: Warum sollen gerade Sie Bürgermeister werden? Was unterscheidet Sie?
Frasz: Ich bin seit Juli 2016 im Gemeinderat und stehe für eine ruhige, sachliche Politik. In der kurzen Zeit als Vizebürgermeister konnte ich zum Beispiel eine zusätzliche Busfahrt am Nachmittag für die Kinder aus der Seesiedlung, die in Eisenstadt zu Schule gehen, durchsetzen. Ich mache keine unseriösen Versprechungen in der Vorwahlzeit, sondern lege meine Schwerpunkte auf Vorhaben, die dann auch wirklich umgesetzt werden können.
Kittelmann: Ein Bürgermeister sollte für eine offene Kommunikation stehen und den Menschen in den Vordergrund stellen. Er sollte sich auch die Sorgen und Meinungen der Bürger anhören und sie ernst nehmen. Viele meiner Freunde und Bekannten sagen mir nach, dass ich diese Qualitäten besitze. Zusätzlich kann ich bereits fünf Jahre Erfahrung im Gemeinderat aufweisen, und noch viele mehr als Jurist in der Privatwirtschaft sowie in Landespolitik und -Verwaltung.

Bezirksblätter: Stichwort See. Gibt es spezielle Vorhaben und wenn ja, wie sehen diese aus?
Frasz: Für die Einfahrt ins Seegelände habe ich bereits jetzt die Zusage von Landesrat Bieler, den Fahrbahnbelag zu erneuern und einen Rad-/Fußweg dazu zu bauen. Ich will unser Vorhaben, das Seerestaurant inklusive Eingangsbereich neu zu gestalten, schnell wieder auf Schiene bringen. Bezüglich der Pachtverträge in der Seesiedlung kann ich sagen, ich werde mich dafür einsetzen, eine Einigung mit den Grundbesitzern zu erzielen.
Kittelmann: Ich habe mich schon vor einiger Zeit für die Seebewohner eingesetzt und mich gemeinsam mit ihnen erfolgreich gegen ein Protzprojekt gestellt. Genau so werde ich mich auch in Zukunft für die Anliegen aller Bürger einsetzten, mit Vernunft und Feingefühl.

Bezirksblätter: Welches Thema ist Ihnen in Steinbrunn besonders wichtig?
Frasz: In der Ortschaft ist sicherlich der bereits beschlossene Zubau zum Kindergarten das wichtigste Vorhaben. Darüber hinaus stehe ich für die Verbesserung der Straßen, Beleuchtung, für besseren öffentlichen Verkehr, die Radwege zwischen allen drei Ortsteilen und die Förderung von Vereinen mit Angeboten für Alt und Jung.
Kittelmann: Die Menschen sind mir wichtig. Mit unserem neuen Stil „Zukunft Steinbrunn“ geben wir jedem Bürger, jeder Bürgerin, die Chance mitzuarbeiten. Hier stehen Kompetenz, Engagement, Miteinander und gemeinsames Arbeiten im Vordergrund. Ich bin überzeugt, dass wir dadurch viele Projekte besser und schneller umsetzen können.

Bezirksblätter: Wird das Ergebnis der Nationalratswahl die Stichwahl beeinflussen?
Frasz: Ich glaube, dass die Menschen sehr gut zwischen Bundes- und Gemeindepolitik unterscheiden können. Am Sonntag geht es darum, den Bürgermeister zu wählen, und da bin ich mit meinem starken Team im Gemeinderat und sehr guten Kontakten zur Landespolitik sicher der Richtige.
Kittelmann: Nun es scheint, dass die Menschen bereit für Veränderungen sind. Insofern sehe ich es positiv. Die Bürgermeisterwahl ist aber ganz klar eine Persönlichkeitswahl, und eine Stichwahl sehe ich da noch ein Stück weiter weg von den Parteien als sonst. Wenn die Menschen in Steinbrunn der Meinung sind, dass ich ein guter Bürgermeister sein kann, dann werden Sie mir am 29. Oktober auch ihre Stimmen geben.

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