Veronika Prükler
Top-Platzierung für Steinbrunnerin bei ihrem Ironman Debüt

Die Steinbrunnerin Veronika Prükler bei ihrem Ironman Debüt in Klagenfurt.
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  • Die Steinbrunnerin Veronika Prükler bei ihrem Ironman Debüt in Klagenfurt.
  • Foto: Herbert Gabriel
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Eine tolle Leistung: Die Steinbrunnerin Veronika Prükler feierte letzten Sonntag ihr Ironman Debüt und wuchs dabei über sich hinaus. Sie errichte den zweiten Platz in ihrer Altersklasse.

STEINBRUNN/KLAGENFURT. Vergangenen Sonntag fand bereits zum 21. Mal der Ironman Austria in Klagenfurt am Wörthersee statt. Mehr als 3.000 Teilnehmer waren für den Bewerb angemeldet. Nachdem bereits am Samstag verkündet wurde, dass es aufgrund der warmen Temperaturen beim Schwimmen ein Neoprenverbot geben wird, traten fast 500 Teilnehmer erst gar nicht an. Veronika Prükler lies sich davon nicht abschrecken und war bereit  für ihren ersten Ironman. 

Veronika stellte sich der Herausforderung

Am Sonntagmorgen stellte sie sich der Herausforderung: 3,86 Kilometer Schwimmen, 180 Kilometer Radfahren und ein anschließender Marathon.
Bei noch angenehmen Außentemperaturen fiel der Startschuss, Veronika legte die Schwimmstrecke als vierte ihrer Altersklasse zurück und wechselte auf die Radstrecke. Diese führte über eine neue Strecke von St. Veit an der Glan und Feldkirchen, bis es wieder auf die altbekannte Strecke Richtung Velden und Faaker See ging. "Die Stimmung war auf der ersten Radrunde um einiges besser, als auf dem bekannten zweiten Teil. Womöglich auch deshalb, weil hier der Ironman das erste Mal vorbeiführte und die Anrainer das ausgiebig feierten", berichtete Veronika nach dem Rennen.

Auf dem Weg zurück in Richtung Klagenfurt, waren bereits erste schwarze Gewitterwolken sichtbar. Veronika gab nochmal Gas, um rechtzeitig vor dem Gewitter auf die Laufstrecke zu wechseln. Mit Erfolg - Veronika startete als Dritte ihrer Altersklasse den Marathon, wobei sie sich, wie sie erzählt, in der Wechselzone noch dachte: "Wie soll ich jetzt einen Marathon überstehen? Ich kann ja kaum laufen."

Wie ein Uhrwerk

Sobald die Laufschuhe angezogen waren, war Veronika dann aber wieder in ihrem Element und lief wie ein Uhrwerk, Kilometer für Kilometer in Richtung Podiumsplatzierung. Bereits nach vier Kilometern wurde sie vom Gewitter eingeholt. Auf der Laufstrecke bildeten sich schnell riesige Pfützen und er Regen ging wie ein Wasserfall auf die Triathleten nieder. Die Zuschauer flüchteten unter alle möglichen Unterschlüpfe entlang der Strecke. Das Zielareal musste sogar kurzfristig evakuiert werden. Das Rennen wurde jedoch fortgesetzt und nach einer halben Stunde zog das Gewitter wieder weiter. Veronika arbeitete sich vor auf den zweiten Platz und baute ihren Vorsprung auf ihre Verfolgerinnen immer weiter aus.

"Ich kämpfte wie eine Löwin"

Den ersten Halbmarathon lief sie noch relativ locker. Veronika konnte sogar ein kurzes Pläuschchen mit der späteren Siegerin und Ironman Weltmeisterin Daniela Ryf führen, als diese an ihr vorbei kam. Die zweite Hälfte des Marathons gestaltete sich jedoch anspruchsvoller, jede Faser des Körpers schmerzte bereits. "Auf den letzten 20 Kilometern wurde mir richtig bewusst, wie sehr Erfolg von mentaler Stärke abhängig ist. Ich wollte keinesfalls den zweiten Platz abgeben und kämpfte wie eine Löwin. Schlussendlich hat es sich ausgezahlt", freut sich die überglückliche Steinbrunner Triathletin über ihre Topplatzierung bei ihrem ersten Ironman. Mit einer grandiosen Zeit überquerte sie jubelnd das Ziel und hörte vom Sprecher die ersehnten Worte "Veronika, you are an Ironman!".

Als Zweitplatzierte ins Ziel

Veronika erreichte den tollen zweiten Platz. Die Erstplatzierte in ihrer Altersklasse, Gabrielle Obmann aus Klagenfurt wurde bei den Frauen insgesamt Dritte und schlug mit ihrer Leistung einige Profi-Triathletinnen. Obmann schnappte sich somit auch den begehrten Startplatz für die Weltmeisterschaft in Hawaii. Veronika Prükler konnte den ausgezeichneten zwölften Gesamtrang bei den Frauen erkämpfen und erreichte von den insgesamt 2.500 Finishern, den 257. Platz.
Ein fulminantes Ironman Debüt bei dem Veronika als fünftbeste Österreicherin ins Ziel kam und damit auch den dritten Platz in ihrer Altersklasse bei den Österreichischen Meisterschaften sicherte.

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