13.10.2016, 09:11 Uhr

„Glück im Unglück“ bei Brand in St. Margarethen

FF Einsatzleiter im Gespräch mit dem Rauchfangkehrer (Foto: FF St. Margarethen)
ST. MARGARETHEN. Gegen 11:30 am Dienstag wurde die FF St. Margarethen zu einem vermuteten Dachstuhlbrand gerufen.

Brand in Selche

Tatsächlich trat Rauch aus einer Selch, die sich direkt über dem Wohnraum befand, die Holzabschottung zum Wohnraum hatte bereits Glut gefangen. Umgehend wurden auch die Feuerwehren aus Oslip und Trausdorf alarmiert, um mehr Atemschutzträger am Einsatzort zu haben.

Kühlung von außen

Da sich der Brand auf die Selch beschränkte und keine unmittelbare Ausweitungsgefahr bestand, wurde von der Feuerwehr von außen gekühlt. „Hätten wir die Holzabschottung abgenommen und das Feuer Luft bekommen, wäre möglicherweise viel schlimmeres passiert“, erklärt Einsatzleiter Joachim Hahofer.
Dass dies nicht notwendig war, bestätigte auch der anwesende Rauchfangkehrer, denn bereits die Kühlung zeigte Wirkung.

Brandaus

Die Feuerwehr entschloss sich, mittels Fog-Nail von der nachalarmierten FF Siegendorf den Brand zu bekämpfen. Mit dieser feinen Sprühlanze, die dem Brand den letzten Zahn zog, konnte nach rund zwei Stunden „Brandaus“ gegeben werden.
„Der Wasserschaden konnte beim Einsatz sehr gering gehalten werden, größer ist der Schaden durch die Rauchentwicklung“, so der Einsatzleiter.

Glück im Unglück

Glück im Unglück hatten vor allem die Bewohner des Hauses. Denn obwohl diese zugegen waren, wurde der Brand von außen durch die örtliche Polizei entdeckt und der Feuerwehr gemeldet – und somit schlimmeres verhindert. „Der Einsatz hat ein glimpfliches Ende genommen“, erklärt der FF-Einsatzleiter.
Neben späterer Überprüfung des Brandherds wurde von der FF St. Margarethen noch eine Verblechung angebracht, um die Luke zwischen Selch und Wohnraum zu schließen.
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