22.12.2017, 11:40 Uhr

Juwelier-Überfall in Eisenstadt geklärt: "hochprofessionelle Diebe" aus Litauen gestehen, zwei weitere Festnahmen

Die Polizei konnte den Überfall auf den Juwelier Kröpfl in der Eisenstadt Fußgägnerzone innerhalb von 24 Stunden klären. (Foto: Gsellmann)

Männer im Alter von 24 und 30 Jahren zeigten sich laut Polizei geständig – 40-jähriger Mann und 25-jährige Frau in Niederösterreich festgenommen

EISENSTADT (ft). Der Juwelier-Überfall in der Eisenstädter Fußgängerzone ist geklärt: wie die Polizei am Freitagvormittag bekannt gab, haben sich die zwei kurz nach dem Vorfall festgenommenen Tatverdächtigen im Zuge der Vernehmungen geständig gezeigt.

"Hochprofessionelle Diebe"

"Dieser Fall ist gelöst", bestätigt Polizei-Pressesprecher Helmut Greiner den Bezirksblättern. Täter waren demnach zwei Männer aus Litauen im Alter von 24 und 30 Jahren, die die Kröpfl-Filiale mit einer Pistole und einer Axt überfallen hatten.

Breitling-Uhren erbeutet

Dabei konnten die "hochprofessionellen Diebe" mehrere hochpreisige Breitling-Uhren erbeuten. Flüchten konnten sie damit jedoch nicht: nur kurze Zeit nach dem Überfall wurden die Männer von insgesamt fünf Beamten gefasst. Greiner schildert die Festnahme: "Eine Angestellte ist nach dem Überfall auf die Straße gelaufen und hat um Hilfe gerufen. Zu diesem Zeitpunkt haben Beamte gerade einen Präventionsstand der Initiative 'Gemeinsam.Sicher' in der Fußgägnerzone betreut. Sie haben die Verfolgung dann sofort aufgenommen und konnten die Männer schnell festnehmen."

Zwei Mittäter gefasst

Dadurch konnte die Polizei verhindern, dass die Männer zu ihrem Fluchtauto gelangen. Dieses wurde nämlich am frühen Donnerstagabend in Niederösterreich angehalten: "Es gab Hinweise zum Fluchtfahrzeug und die Alarmfahndung war deshalb auch erfolgreich." Im Fluchtauto saßen ein 40-jähriger Mann sowie eine 25-jährige Frau, beide ebenfalls aus Litauen. Sie wurden für Vernehmungen zum Landeskriminalamt Eisenstadt gebracht.

Schaden noch nicht beziffert

Wie viel Schaden die Diebe aus Litauen letztlich angerichtet haben, ist noch unklar. Greiner: "Der Juwelier hat seinen Schaden noch nicht beziffert."
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