02.02.2018, 13:50 Uhr

"Goldene Axt" ging nach Wartberg

Walter Schweiger (re.) aus Wartberg an der Krems erhält die „Goldene Axt“ für den teuersten Baumstamm bei der Wertholzsubmission in St. Florian. (Foto: LK OÖ)

Ein Bergahornstamm wechselte bei der Wertholzsubmission in St. Florian für 6.342 Euro den Besitzer.

ST. FLORIAN (km). Die Wertholzsubmission fand heuer bereits zum 15. Mal in St. Florian statt. Insgesamt wurden seit damals 14.000 Laubholzstämme mit einem Umsatz von 5,5 Millionen Euro verkauft. 

Heuer wechselten 700 Stämme für insgesamt knapp 430.000 Euro einen neuen Besitzer. Durchschnittlich kostete der Festmeter in diesem Jahr 460 Euro. Gegenüber dem Vorjahr stiegen die Preise um durchschnittlich 16 Prozent. „Die Wertholzversteigerung beweist den Waldbesitzern, dass gezielte Laubholzbewirtschaftung Sinn macht. Im Qualitätsbereich des Laubholzverkaufes ist die Submission die wichtigste Vermarktungsschiene. Deswegen bin ich froh, dass Landwirtschaftskammer OÖ und Waldverband OÖ bei der Organisation dieser Veranstaltung an einem Strang ziehen“, so Franz Reisecker, Präsident der Landwirtschaftskammer OÖ.

Bergahorn für 6.342 Euro versteigert

Achzig Prozet der angelieferten Holzmenge bestand heuer aus Eiche – die Trendbaumart der letzten Jahre. Für 1.288 Euro pro Festmeter wechselte der teuerste Eichenstamm seinen Besitzer. Ein Bergahorn erzielte mit 4.066 Euro je Festmeter das höchste Gebot und bringt seinem Besitzer mehr als 6.000 Euro ein. Familie Schweiger aus Wartberg an der Krems (Bezirk Kirchdorf) erhielt dafür den Titel „Holzmoar“ und die „Goldene Axt“ von Landwirtschaftskammer-Präsident Franz Reisecker und Franz Kepplinger, dem Obmann des Waldverbandes OÖ.

A wie Apfel bis Z wie Zwetschke

303 Waldbesitzer lieferten zur diesjährigen Sumbission in St. Florian 18 verschiedene Baumarten – von A wie Apfel bis Z wie Zwetschke. Besonders gute Nachfrage herrschte wiederum nach der Trendbaumart Eiche. Der Durchschnittserlös pro Festmeter Eiche lag bei 487 Euro, was einer Preissteigerung im Vergleich zum Vorjahr um zwölf Prozent entspricht.

38 nationale und internationale Bieter nahmen heuer an der Versteigerung teil.

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