27.05.2016, 12:21 Uhr

Kickergagen im Unterhaus

(Foto: Thaut Images/Fotolia)
REGION. Als Fußballer kann man es zu Reichtum bringen – international noch eher als hierzulande. Aber auch im sogenannten Amateurfußball fließen mitunter beachtliche Summen. So mancher Sponsor gönnt sich und seinem Herzensverein teure Spieler, manche von ihnen als Legionäre eigens aus dem Ausland eingeflogen. Grundsätzlich gilt für Amateurspieler: Der Gesetzgeber hat mit der Einführung einer pauschalierten Reiseaufwandsentschädigung mit einer maximalen Höhe von 540 Euro pro Monat, die steuerfrei ausgezahlt werden darf, Rechtssicherheit geschaffen.

"Aus Sicht des OÖFV ist diese Höhe für das obere Leistungssegment angemessen und ausreichend", sagt Raphael Oberndorfinger, Sprecher des oberösterreichischen Fußballverbandes. "Sollten Vereine ihre Spieler darüber hinaus finanziell entlohnen, so weist der Verband darauf hin, dass dies unter Einhaltung aller gesetzlichen Rahmenbedingungen zu erfolgen hat."

Es gäbe von Verbandsseite keine Bestimmungen, ob oder in welcher Höhe Amateurfußballer entschädigt werden sollen. "Das liegt im eigenen Ermessen der Vereine, wenngleich der Verband die Meinung vertritt, dass im Amateurfußball der Spaß an der Ausübung des Hobbys im Vordergrund stehen und Spielergagen sekundär sein sollten", Oberndorfinger.
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